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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NEAL MORSE - Live Momentum
Band NEAL MORSE
Albumtitel Live Momentum
Label/Vertrieb InsideOut / EMI
Homepage www.nealmorse.com
Verffentlichung 15.02.2013
Laufzeit 50:00 & 115:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung /
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"Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld?!" Was dies alte deutsche Liedgut mit "Live Momentum" zu tun hat? Nun, wenn ein ohne jeden Zweifel begnadeter Musiker wie NEAL MORSE quasi jedes Jahr mehrere Alben unter die Leute bringt, sei es mit seiner Soloband, den Flying Colors, Transatlantic oder demnchst wahrscheinlich mit Heino, der ja gerade im Rockbereich so richtig durchstartet (Wobei wir wieder beim deutschen Liedgut wren...), berspannt er irgendwann ganz einfach den Bogen. Bei mir persnlich wirkt sich diese Verffentlichungswut ganz massiv auf meinen individuellen Grenznutzen Morse`scher Kompositionen aus, sprich es tritt eine vllige bersttigung ein. Egal wie gut der Kram ist, ich hab`einfach keinen Bock mehr drauf! Natrlich war "Momentum" wieder ein gutes Studioalbum, aber muss es auch gleich wieder live verwurstet werden und dann auch noch auf drei CDs plus zwei DVDs (die mir allerdings nicht vorliegen)? Zwar ist Neal bis auf seine Stammrhythmussektion, bestehend aus Mike Portnoy und Randy George, mit einer gnzlich neuen Truppe am Start, die er - man hre und staune - ber ein YouTube-Casting zusammenstellte, dies wirkt sich jedoch nicht revolutionr auf die Performance aus, da seine Sidekicks in der Vergangenheit nun wahrlich auch keine Leichtmatrosen waren. Vielmehr klingen beispielsweise die Backing Vocals, von denen gerade die vielen prgnenten Chorle leben, teilweise etwas schrg und unharmonisch. Im Groen und Ganzen fehlt mir wie bereits erwhnt der Mehrwert: "Testimony 2 Live In Los Angeles" (2011) oder "So Many Roads Live In Europe" (2009) waren keinesfalls von minderer Gte und haben gerade mal zwei bzw. vier Jahre auf dem Buckel. Sorry Neal, aber mach` einfach mal Urlaub!
   
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