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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CELTACHOR - Nine Waves From The Shore
Band CELTACHOR
Albumtitel Nine Waves From The Shore
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.celtachor.com/
Verffentlichung 2013
Laufzeit 49:54 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Im Jahre 2011 berzeugten mich die Iren von Celtachor bereits mit ihrem ersten Demo namens "In The Halls Of Our Ancient Fathers". Beruhigend ist es nach fast drei Jahren schlielich festzustellen, dass eine talentierte Band weiterhin an sich arbeiten kann, ohne die eigene Wurzeln zu leugnen oder gar zu verlassen. Nein, Celtachor sind in den letzten Jahren ihren Weg erfolgreich gegangen und prsentieren sich nun, nach einigen Live-Konzerten mit den Pagan-Gren Skyforger, Cruachan und Heidevolk, auf ihrem neusten Album "Nine Waves From The Shore", von der noch feineren und professionelleren Seite. Wieder steht ihr "Irish Blackened Folk Metal" im Vordergrund, der aber auf der neusten Scheibe ein deutlich hheres Niveau vorweisen kann. Allein die Produktion und der auffallend satte und glasklare Sound, lassen den Pagan-Fan in mir, bereits mit dem Song "The Landing Of Amergin", der gleich zu Beginn mit einem treibenden Riff-Gewitter eingeleitet wird, erfreut und begeistert aufhorchen. Auf gekonnte Weise verbinden Celtachor dunkle, mitreiende Akkorde und das garstige Gekeife des Sngers Stofan De Roiste mit traditionellen Tin Whistle-Spielereien, die sich sparsam und ideenreich in das Gesamtkonzept einfgen, ohne den wuchtigen Black-Charakter zu verwssern. Hier ist man also weit entfernt von allen kitschigen Schunkel-Verffentlichungen und bietet stattdessen ein aufregendes Album, bei dem die brodelnde Gitarrenarbeit im Vordergrund steht. Aufgelockert wird das Ganze durch technische Sound-Spielereien, die die glischen Schlachten in Irland, die auf dieser CD thematisiert werden, unmittelbar ins musikalische Geschehen transportieren. Ja, die Jungs und Mdels von der grnen Insel verstehen ihr Werk, so dass ich nach einem Demo und einem noch exklusiveren neuen Album nicht anders kann, als 14 Punkte zu verteilen. Songs wie "The Kingship Of Bodb Dearg", das mit einem ruhigen Flten-Solo beginnt, um sich in einem gewaltigen Gitarren-Gewitter zu entladen, knnen allein fr sich sprechen und veranlassen mich, das gesamte Album in Dauerschleife zu hren. Celtachor und ihr Celtic Metal gehren also nicht nur nach Irland, sondern auch in den eigenen und heimischen Player. Wer treibenden Pagan-Musik liebt, sollte sich diese spezielle, irische Geschichts-Erzhlung keinesfalls entgehen lassen!!!
   
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