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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE FLIGHT OF SLEIPNIR - Saga
Band THE FLIGHT OF SLEIPNIR
Albumtitel Saga
Label/Vertrieb Northern Silence Productions/ Soulfood
Homepage www.flightofsleipnir.com
Verffentlichung 15.02.2013
Laufzeit 60:32 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 12 von 15 Punkten
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David Csicsely und Clayton Cushman aka THE FLIGHT OF SLEIPNIR sind wieder da. In den letzten sieben Monaten gab es mit dem letzten Studioalbum "Essence Of Nine" und der Sammlung wiederverffentlichter Songs, "Ascension", gleich zwei Verffentlichungen der Jungs aus Colorado. Ob es so ein kluger Schachzug ist, schon jetzt das nchste Langeisen rauszuhauen, wird sich zeigen. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass sich FOS mit dem aktuellen Werk "Saga" genau in die richtige Richtung weiterentwickeln. Fort sind die vorhersehbaren Songstrukturen und der leicht monotone Schreigesang wurde auf das Ntigste runtergeschraubt. Das sind schon mal super Voraussetzungen fr eine Steigerung. Die zwlf Stcke kommen diesmal wie aus einem Guss und funktionieren hervorragend in einem ganzen Konzept. Die schon vorher vorhandenen, entspannten End-60er-Psychedelic Passagen wurden ausgedehnt und sorgen fr viele tolle atmosphrische Klangbilder. Viele Minuten werden von akustischen Gitarren, Percussions, Orgelklngen und LSD-getrnktem Sing Sang beherrscht. Ja, das fliegende Schlachtross ist angekommen und hat es eigentlich nicht mehr ntig, dass wir Schreiber einzelne Lieder herauspicken. Und doch stechen fr mich persnlich das vllig irrsinnig rhythmische "Beneath Red Skies" und das fast instrumentale "Heavy Rest The Chains Of The Damned" heraus. Ersteres besticht durch seinen starken Aufbau und steigert sich im Laufe zu einem epischen Fest fr die Ohren, sptestens wenn die Flte ausgepackt wird, gibt es kein Halten mehr. Ein verdammt genialer Song, der sich nicht hinter der Musik der groen Vorbilder aus frheren Tagen verstecken muss. Natrlich sollte man gegenber Bands wie PINK FLOYD oder WISHBONE ASH offen eingestellt sein, sowie das ein oder andere dreckig-verzerrte, doomige Riff vertragen knnen. Denn genau dies sind die Zutaten aus denen das Duo ein beeindruckendes, rundes Werk mit einprgsamen Melodien geschustert hat. Fr mich macht "Saga" seinem Namen alle Ehre, die Schwchen der Vorgnger wurden abgelegt und die Band hat ihr bislang bestes Werk geschaffen. Dieses Mal stimmt auch die Spielzeit von ber 60 Minuten.
   
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