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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

INFERNAL DEATH - Gniew
Band INFERNAL DEATH
Albumtitel Gniew
Label/Vertrieb Wydawnictwo Muzyczne Psycho
Homepage www.facebook.com/infernal.death.band?ref...
Verffentlichung 2012
Laufzeit 78:15 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Selten ist es, dass eine Band, die 1991 bereits gegrndet wurde, ber 21 Jahre braucht, bis das erste fertige Album das Licht der Welt erblickt. Doch die polnischen Death Metaller von Infernal Death, die nach ihrer Grndung lediglich ein kleines Demo zu Stande brachten, um sich kurze Zeit spter wieder aufzulsen, bentigten diese Zeitspanne in voller und ausgiebiger Lnge. Erst 2009 formierten sich ehemalige und neue Mitglieder wie gehabt, um unter dem Namen Infernal Death ein ganzes Langspielwerk auf die Beine zu stellen. Dabei raus gekommen ist das Album "Gniew", das mit zehn neuen Songs und dem alten Demo als Bonusmaterial, mehr als eine Stunde Spielzeit bietet. Doch nicht nur der Band, sondern auch dem neuen Song-Material scheint man die vergangenen Jahre anzuhren. Denn Infernal Death bieten auf ihrem Silberling Oldschool-Death, der dumpf, blechern und mit typischem Mischsound aus den Boxen schallt. Ein gefundenes Goldjuwel fr Fans des lteren Tonverfahrens. Doch leider vergessen die Polen dabei, ihrem Gesamtwerk einen besonderen und mitreienden Touch zu verpassen. Viel zu monoton erklingt das tiefe Grunzen des Sngers Sponsor, das in immer gleichbleibender Manier die schreddernden und eher dumpfen Riffs begleitet. Schade, denn man merkt diesen Musikern an, dass sie gengend Zeit hatten, die Techniken auf ihren Instrumenten zu perfektionieren. Doch gewollt oder ungewollt, das alte Produktionsverfahren und das wenig beeindruckende Gebolze klaut der gesamten Platte die musikalischen Hhepunkte, so dass nach fast 80 Minuten ein eher fader und gelangweilter Beigeschmack bleibt. Nein, hier gibt es leider nichts Neues zu hren und die Jungs werden sich wohl wieder etwas Zeit gnnen mssen, um ihr Konzept neu zu berdenken! Hoffentlich wird das Ganze dann nicht wieder 21 Jahre dauern! Aber etwas mehr msste man der Metal-Gemeinde schon bieten, um in der Masse der Bands nicht ganz untergehen zu mssen.
   
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