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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ENFORSAKEN - The forever Endeavor
Band ENFORSAKEN
Albumtitel The forever Endeavor
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.enforsaken.com
Verffentlichung 29.03.2004
Laufzeit 57:17 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Bei Enforsaken handelt es sich um eine recht junge Truppe aus Chicago. Obwohl die fnf Herren im Schnitt gerade einmal Mitte zwanzig sind, haben sie schon in allerlei anderen Bands Erfahrungen gesammelt und sich nun bei Enforsaken zusammengefunden. Die 1998 gegrndete Formation legt mit "The forever Endeavor" ihr eigentliches Debutalbum vor. Eine im Jahr 2001 ber Lifeforce Records erschienene EP, die ursprnglich nur als Demo gedacht war, sei an dieser Stelle ausgeklammert.
Musikalisch wrde man die Amis eher dem hohen Norden Europas zuordnen, denn es wird melodischer Death-Metal zelebriert, der jedem Anhnger von Bands wie In Flames und Soilwork gut gefallen drfte. Wuchtiges, abwechslungsreiches Drumming bildet das solide Grundgerst der Rhythmusfraktion. Dazu kommt fettes Riffing mit einem guten Schu Melodie und den typischen Death-Growls. Angereichert wird das Ganze von gelegentlichen kurzen Knppeleinlagen und Solis, die in ruhige Passagen eingebettet sind. Fr etwas Auflockerung sorgen auerdem die klaren Vocals in einigen Refrains. Auch von spielerischer Seite her wird das Material einwandfrei umgesetzt, und somit ist eigentlich alles im grnen Bereich. Doch da einem vieles schon irgendwie bekannt vorkommt und das Material auch nicht wirklich aus der Masse heraus sticht, will der Funke, der zur Begeisterung fhrt, nicht so recht berspringen.
Alles in allem ist der Band mit "The forever Endeavor" aber ein solider Einstieg gelungen, auch wenn einige Songs mehrere Durchlufe brauchen um im Ohr hngen zu bleiben. In Zukunft sollte man vielleicht etwas schneller auf den Punkt kommen und die Eigenstndigkeit weiter ausbauen. Das wre dieser jungen Formation jedoch auf jeden Fall zuzutrauen und man darf gespannt sein, was die Zeit noch so bringt. Anspieltipps von meiner Seite wren der famose an Soilwork erinnernde Albumstarter "Tales of Bitterness" und das mit einem geilen Groove versehene "Redemption".Also: anchecken und im Auge behalten.
   
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