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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LIONVILLE - II
Band LIONVILLE
Albumtitel II
Label/Vertrieb Avenue Of Allies/Soulfood
Homepage www.lionville.it
Verffentlichung 02.11.2012
Laufzeit 55:43 Minuten
Autor Martin Stark
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Der mit Spannung erwartete Nachfolger des sensationellen Debts der italienisch-schwedischen Co-Produktion Lionville "II" ist wiederum ein Paradestck in Sachen AOR geworden, wenn auch die Magie des Erstwerks nicht ganz erreicht wird. Das personell leicht unberschaubar aufgestellte Projekt luft im Wesentlichen in Person von Lionetti koordiniert dennoch zu deutlich berdurchschnittlicher Form auf. Gitarrist, Songwriter, Namensgeber und Teilzeit-Snger Stefano Lionetti sowie Goldkehlchen Lars Sfsund (Work Of Art), Drummer Pierpaolo "Zorro11" Monti sowie Keyboarder und Produzent Alessandro Del Vecchio (u.a. Hardline) bringen ein zwlf-teiliges AOR-Tafelsilber zustande, das kompromisslos und souvern eine Lanze schlgt fr wohlig die Gehrgnge umsplende Sounds, die direkt aus den glorreichen Achtziger zu stammen scheinen. Und dort trotz starker Konkurrenz eine gute Figur gemacht htten!
Mit Bruce Gaitsch (Richard Marx) ist auch wieder ein alter Recke als zustzlicher Gitarrist an Bord. Diesmal findet sich mit dem Ex-Chicago-Fronter Bill Champlin sogar ein weiterer Hochkarter auf dem Album, der zusammen mit Sfsund und seiner Frau Tamara Champlin an den Background-Vocals den Westcoast-Kracher "Higher" intoniert. ber die Notwendigkeit von "Waiting For A Star To Fall", 1988 im Original von Boy Meets Girl, darf und muss man freilich streiten. Aber alleine groartige Songs wie der obermelodische Opener "All We Need", das rockig-flockige "Another Day" oder das getragene "Don't Walk Away" sind ber jeden Zweifel erhaben. Aber auch Robert Sll (Work Of Art) ist wieder mit einigen Mosaiksteinchen in Form von Texten und einer Co-Komposition ("All This Time") dabei. Auch "One In A Million", ebenfalls mit einem starken Chorus ausgestattet, wird seinen Platz in den AOR-Annalen bekommen.
Jetzt bleibt zu hoffen, dass der berragende Gig beim 2012er "Firefest" nicht auf absehbare Zeit der einzige bleibt. Freunde klassischen AORs mit fetten Keys, groen Melodien und einer - im Gegensatz zum Debt - einen Hauch raueren Produktion kommen um das schlicht "II" betitelte Scheibchen nicht herum und zum Ende des Jahres drngt sich noch schnell ein heier Kandidat fr die vorderen Pltze aller Jahresrckblicke auf. Gut gebrllt, Lwe!
   
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