Navigation
                
12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BUST A MOVE - There's No Place Like Home
Band BUST A MOVE
Albumtitel There's No Place Like Home
Label/Vertrieb Bastardized Recordings / New Music Distribution
Homepage https://de-de.facebook.com/bustamoveband
Verffentlichung 19.10.2012
Laufzeit 37:31 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 7 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
New Metal, Metalcore, Emocore, Deathcore; in ihren Anfangstagen (gefeierte) Subgenres, spter dann mitunter Schimpfwrter. Schuld daran sind die Unmengen an Trittbrettfahrern, die einem Musik auch mal madig machen knnen.
Letzterem Stil lassen sich die Ruhrpott-Knppler Bust A Move, oder auch BAM zuordnen. Wertungsfrei heit das zunchst nicht mehr, als dass das Quintett dem groove-affinen, breakdown-geschwngerten Mix aus Death Metal und Hardcore frnt. Snger Marc klingt dabei erfreulich derbe und von der Stimmfarbe her noch am ehesten nach Whitechapel-Brllwrfel Phil Bozeman. Die Instrumentalfraktion macht ordentlich Druck, hat aber leider null Alleinstellungsmerkmale an Bord, klingt also im Grunde wie 1000 andere Bands vor ihnen. Dass man das nicht falsch versteht: Was sie machen, machen sie ordentlich, und wer nicht mehr als das volle (Genre-) Pfund erwartet, wird mit "There's No Place Like Home" auch prinzipiell gut bedient.
Was mich bei der ganzen Sache halt nach wie vor strt, sind die ewig gleichen Riffs, die oft den Eindruck erwecken, lediglich Mittel zum Zweck, sprich bergang zum nchsten Moshpart zu sein. BAM gehren diesbezglich zwar noch eher zu den Guten, haben ihre Klampfen aber derart runter gestimmt, dass die Dynamik darunter leidet. Ein Problem, dass sich kaum eine Band des Genres traut zu beheben.
   
<< vorheriges Review
NOMINON - The Cleansing
nchstes Review >>
KILL RITUAL - The Serpentine Ritual


Zufällige Reviews