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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

POSTMORTEM - Bloodground Messiah
Band POSTMORTEM
Albumtitel Bloodground Messiah
Label/Vertrieb War Anthem Records / Soulfood
Homepage www.postmortem.de/
Verffentlichung 23.11.2012
Laufzeit 41:10 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Postmortem aus Berlin existieren bereits seit dem Jahr 1991 und gehren in der Death- und Thrash- Szene keinesfalls mehr zu den Unbekannten. Mit "Bloodground Messiah" haben die vier Jungs aus der Hauptstadt nun bereits ihr sechstes Album auf den Markt gezaubert. Dabei geht das Quartett gewohnt brachial, schnell und kompromisslos zur Sache. Fette, temporeiche Riffs und Rhythmen bohren sich aggressiv in die Ohren und lassen den Nacken anstandslos von der ersten Minute an mit wippen. Eine kleine Ruhepause wird dem Hrer eigentlich nur im kurzen Intro des Albums geboten, denn bereits mit dem Song "Under Attack" gibt es kein Halten mehr! Schnelle Akkorde, giftiges Gekeife und treibende Drum-Beats dulden ab diesem Zeitpunkt kein Entrinnen mehr. Auf dieser Platte geht es von da an stets besonders straight und eingngig zu Sache, so dass das Motto dieser Scheibe auch "Thrash till Death" heien knnte. Neben der richtigen Portion an Eigenstndigkeit und einem groem Wiedererkennungswert, knnen Postmortem mit Abwechslung und Ideenreichtum punkten, wie es zum Beispiel das Stck "Santa Muerte" beweist. Denn bevor der Song mit tosender Brachialgewalt endet, nehmen die Jungs das gesamte Tempo zurck, bieten eine kleine melodise Spielerei, um sich mit erneutem Anlauf wieder direkt ins Hirn zu bohren. Solche kleinen Abwechslungen machen Spa und geben der Platte einen eigenen, musikalischen Charme! Das kompromisslose und kraftvolle Gebolze, bekommt in der gut abgestimmten Produktion bestens zu Geltung, so dass der klare und fette Sound in Vollendung aus den Boxen dringen kann. Die krchzende und sgende Stimmgewalt von Matthias Rtz, kann die ganze Scheibe lang berzeugen, dies vor allem durch die hrbare Vielfltigkeit und Wandelbarkeit.
Ja, wer dieser CD Gehr schenken will, sollte sich dringendst in Acht nehmen. Denn hat einen das "Postmortem"-Fieber erst einmal gepackt, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Album zur festen Gre im Player wird. Was die Berliner hier abliefern, ist eine rasante Fahrt in dunkelste Abgrnde, die 100 prozentig dafr geschaffen wurde, um sich die Ohren wieder einmal gekonnt durchblasen zu lassen. Aufgepasst Thrash- und Death-Fans, lasst euch vom "Bloodground"-Messias also unbedingt bekehren!!!
   
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