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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ATTIC - The Invocation
Band ATTIC
Albumtitel The Invocation
Label/Vertrieb Vn Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/atticfuneral
Verffentlichung 07.12.2012
Laufzeit 47:43 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 13 von 15 Punkten
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KING DIAMOND und MERCYFUL FATE versuchen seit Jahren vergeblich, an Ihre alten Erfolge anzuknpfen; und den Gelsenkirchenern ATTIC gelingt das auf Ihrem Debutalbum nahezu spielend. Geht man berkritisch an "The Invocation" heran, knnte man bemngeln, dass es sich fast um eine 1:1 Kopie der alten MERCYFUL FATE / KING DIAMOND Sachen handelt, andererseits versucht King Diamond ja selbst seit Jahren ziemlich erfolglos, sich selbst zu kopieren. Wenn das nun einer Newcomerband besser gelingt als dem Original, sollte man nicht mit kleinlicher Kritik um sich werfen. Wer also die Alben "Melissa", "Don't Break The Oath", Fatal Portrait" und "Abigail" vergttert, kann hier absolut bedenkenlos zugreifen, denn ATTIC vereinen die leichtfig progressive Verspieltheit der alten MERCYFUL FATE mit den powervollen Hymnen der ersten zwei KING DIAMOND Alben, ohne lediglich den Stil abzukupfern, und liefern ganz nebenbei eines der wohl besten modernen Oldschool Alben (jaja, ein Widerspruch in sich...) ab. Wer sich nun aber voller Begeisterung auf das Album strzt, der sei gewarnt: die Parallelen zu MERCYFUL FATE enden nicht bei der musikalischen Ausrichtung. Am Gesang von Meister Cagliostro werden die Geister scheiden, denn der Gute klingt doch SEHR originalgetreu nach King Diamond und erinnert streckenweise etwas an Tim Baker von CIRITH UNGOL. Entweder man findet diese Art von Gesang grandios, oder eben nur total scheisse; dazwischen gibt es nichts. Ich mag's, und ich bin ohne weiteres bereit, ber einen nicht abzustreitenden Mangel an Eigenstndigkeit hinwegzusehen und "The Invocation" als grandiosen Kniefall einer Newcomerband, die im Underground vllig zu Recht bereits einiges an Staub aufgewirbelt hat, vor MERCYFUL FATE anzusehen.
   
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