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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MACHINAE SUPREMACY - Rise Of A Digital Nation
Band MACHINAE SUPREMACY
Albumtitel Rise Of A Digital Nation
Label/Vertrieb Spinefarm Records / Soulfood
Homepage www.machinaesupremacy.com
Verffentlichung 19.10.2012
Laufzeit 42:18 Minuten
Autor Verena Jurawitz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Na Mensch, da habe ich doch gleich wieder meinen imaginren Genre-Schrank um eine weitere nach allen Seiten offene Schublade erweitern knnen: SID-Metal!
Fr die Leser unter Euch die jetzt Fragezeichen nach mir werfen wollen, hier die Aufklrung: Der SID (Sound Interface Device) ist ein programmierbarer Soundchip der zum Bleistift in den 80er Jahren im C64 eingesetzt wurde. (Commodore 64, Heimcomputer ohne interne Massenspeichergerte sondern mit Steckmodulen oder externen Laufwerken...)
Mit seinen drei programmierbaren Oszillatoren erzeugt dieser SID die typischen polyphonen Sounds wie man sie eben aus uralten Spielen kennt. Das SID-Dateiformat ermglicht auch heute noch das Abspielen auf dem PC mit Hilfe eines Emulators des Prozessors und des Soundchips. Leider klingt das nicht original und so gibt es nun den halb-analogen SID (oder gebastelte quivalente) in Hardware-Synthies. hm, hoffe das richtig erklrt zu haben, bei Fehlern berichtigt mich.
Also wenn man nun diesen Retrosound mit Power- und Melodic-Metal kombiniert hat man das, was die Schweden von MACHINAE SUPREMACY einem auf ihrem fnften Album um die Ohren wirbeln. Wirbeln im wahrsten Sinne des Wortes. Vom groovigen Schlagzeug ordentlich treibend werden die teilweise wirklich quirligen Melodien und schnellen Gitarrenlufe prsentiert und der klare Gesang erzhlt worber man sich im laufenden Level Gedanken zu machen scheint. Seit nunmehr 12 Jahren, und dem einen oder anderen Besetzungswechsel, Vertreiben die vier Technikfreaks die Langeweile ihrer Fans nun schon indem sie ihre Musik auch online zum Download anbieten.
Und obwohl an sich auch alles nicht schlecht umgesetzt und produziert wurde, ist es meiner Meinung nach gar nicht so furchtbar abgehoben wie man sich das im ersten Moment vielleicht vorstellt. Nun gut, ist sicher auch nicht Jedermanns Sache, dieses Gedudel gepaart mit eingngiger, nicht wirklich frickeliger Kompositionen, aber ich finde doch es fgt sich gut in die restliche Instrumentierung ein ohne die Nerven des Hrers permanent piepsend zu qulen.
Man muss aus einem Tasteninstrument ja auch nicht immer nur Streicher oder Chre zaubern...
   
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