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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RETALIATORY MEASURES - Withdrawal Syndromes
Band RETALIATORY MEASURES
Albumtitel Withdrawal Syndromes
Label/Vertrieb Massacre Records/Soulfood
Homepage www.retaliatorymeasures.net
Verffentlichung 26.10.2012
Laufzeit 43:33 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 9 von 15 Punkten
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RETALIATORY MEASURES aus Finnland konnten mit ihrem Demo und einer EP bereits fr ein wenig Aufsehen in der Thrash Metal Szene sorgen. Nun folgt mit "Withdrawal Syndromes" ihr Debut. So sollte man dann auch das Album angehen, denn die Skandinavier schaffen es schon, ein gepflegtes Thrash Brett aufs Parkett zu legen. Man bewegt sich grtenteils im mittleren Tempo, und ab und zu werden auch melodischere Parts eingestreut, um das Ganze ein wenig aufzulockern. Gute Riffs, ein amtlich schreiender Snger sowie ein gutes Grundgerst aus Bass und Schlagzeug sind die Basis von "Withdrawal Syndromes". Zerlegt man aber diese Zutaten in ihre Einzelteile wird einem bewusst, dass das Alles nicht wirklich neu ist und man sich gerne an den bekannten Gren im Genre orientiert. Wie schon gesagt, ich habe schon weit schlechtere Erstwerke einer Band gehrt, und dazu gehren RETALIATORY MEASURES ganz gewiss nicht. Die Produktion ist sauber, hier htte ich mir persnlich aber ein paar mehr Ecken und Kanten gewnscht, denn das wrde dem einen oder anderen Song wirklich gut zu Gesicht stehen. Allerdings bleibt es fraglich, ob sich die Band aus dem groen Wust an Verffentlichungen heraus kristallisieren kann. Lediglich die eingestreuten Versatzstcke aus anderen Genres erhalten die Hoffnung, dass man in Zukunft noch mehr von den Finnen hren wird. Als Fazit bleibt zu sagen, dass "Withdrawal Syndromes" ein gutes Debut ist, REATALIATORY MEASURES beim Nachfolger aber definitiv eine Schippe drauflegen mssen, um sich behaupten zu knnen.
   
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