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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VICIOUS RUMORS - LIVE You To Death
Band VICIOUS RUMORS
Albumtitel LIVE You To Death
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.viciousrumors.com
Alternative URL www.myspace.com/viciousrumors
Verffentlichung 23.11.2012
Laufzeit 57:19 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung /
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VICIOUS RUMORS waren nach ihrer letzten CD "Razorback Killers" mal wieder extrem tourfreudig. Auf diesen Konzerten setzten die Jungs ihre Songs ungemein spielfreudig, musikalisch gekonnt, energiegeladen, kraftvoll und ziemlich aggressiv um. Und genau diese Eigenschaften werden auf ihrer neuen Live - CD "LIVE You To Death" sehr authentisch wiedergegeben. Aufgenommen wurde das Ganze auf dem Tourteil im Vorprogramm von HAMMERFALL, weshalb hier berwiegend die Klassiker der Band zum Zuge kommen. Auch die Publikumsreaktionen, die wohl ziemlich enthusiastisch waren, sind sehr gut aufgefangen. Noch verstrkt durch den starken Sound, der alle Instrumente transparent wiedergibt, stellt sich beim Hren dieser CD schnell ein Live - Feeling ein. Diese Tour war fr die Band ein echter Volltreffer, den sich die immer fanfreundlichen Jungs wirklich verdient haben.

Nach dem Intro "Replicant" beginnt das Album recht flott mit "Digital Dictator", das mit bandtypischen schneidenden Leadgitarren, dynamischen Drums und mehrstimmig "geshoutetem" Chorus berzeugt. Besonders das harmonische Zusammenspiel der Gitarristen Geoff Thorpe und Thaen Rasmussen, die sich die Leadarbeit fair teilen, ist perfekt eingefangen, was auch im Rest des Albums so bleibt. In "Minute To Kill" mit tollem zweistimmigem Solo wird das anschlieend Tempo noch etwas angezogen, bevor mit "Murderball" einer der beiden neuen Songs folgt, bei dem die Publikumsreaktionen nicht abflachen. Die enorme Spielfreude, die VICIOUS RUMORS so auszeichnet, bleibt auch auf dem Rest des Albums perfekt nachvollziehbar, egal ob in dem eher getragenen "Down To The Temple" oder in Abgehsongs wie "Hellraiser". Die vom Publikum abgefeierte Bandhynme "Soldiers Of The Night" begeistert mit virtuosen und doch gefhlvollen Gitarren und einem Mitsingpart. Danach leitet das schnelle "Don't Wait For Me" mit entsprechender Ansage das Ende des Liveteils ein, einschl. des coolen Gitarrenduells am Ende. Ein wirklich gelungenes Album, das zeigt, welch agile Liveband VICIOUS RUMOR immer noch sind.

Zum Abschluss gibt es noch zwei Coversongs echter Klassiker. Wirklich beeindruckend, wie gefhlvoll die Band in "Sign Of The Southern Cross" (BLACK SABBATH) die abwechslungsreichen Gitarren umgesetzt hat. Leider kann hier der Gesang nicht derartig mithalten, aber mal ehrlich: ein DIO - Stck relativ nah am Original zu singen ist halt einfach unmglich und dann noch dazu einen solchen Song, der grtenteils von Ronnies einzigartiger Stimme geprgt ist - das konnte mit Brian Allens eher "kreischender" hoher Tonlage einfach nicht funktionieren. Da passt das abschlieende "Running Wild" (JUDAS PRIEST) mit seinen schneidenden Gitarren viel besser und stellt die deutlich kompaktere Bandleistung der beiden Cover dar...
   
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