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23. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SEAMOUNT - Earthmother
Band SEAMOUNT
Albumtitel Earthmother
Label/Vertrieb The Church Within / Alive
Homepage www.myspace.com/seamountdoom
Verffentlichung 10.11.2012
Laufzeit 55:27 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die relativ engen Grenzen des Doom Metal haben SEAMOUNT eigentlich schon vor einiger Zeit verlassen. Sptestens mit "Earthmother" sollte es der deutschen Band mit dem exzellenten US-Snger Phil Swanson (u.a. Hour Of 13) jedoch gelingen, sich international auf breiter Basis zu etablieren. Die Entwicklung der Band erinnert mich sehr an die von Baroness, die ebenfalls aus der Doom-Ecke kommend auf ihrem letzten Output mehr Elemente aus dem Progressive- und Alternativebereich in ihren Sound integriet haben. Fast genau zwei Jahre nach "III Sacrifice" zeigt man sich sichtlich gereift und prsentiert zehn atmosphrisch dichte Songs, die allesamt unter die Haut gehen. Lediglich das abschlieende "Music" will nicht so richtig ins Gesamtbild passen, was daran liegen knnte, dass es sich um eine Coverversion von Wichfinder General handelt.

Egal ob eine relativ simple Uptemponummer wie "Just For Fantasy" oder das elegische "Isolation", SEAMOUNT transportieren gekonnt verschiedene Stimmungen und fesseln den Hrer mit ihrem Liedgut. Daher erinnern sie mich auch ein ums andere Mal an Bands wie Crippled Black Phoenix oder The God Machine, die stilistisch zwar eine gnzlich andere Kategorie darstellen, stimmungstechnisch allerdings in eine hnliche Kerbe schlagen. Da die erdige Produktion und das edele Coverdesign ebenfalls keinen Grund zur Klage liefern, kann ich diesmal ohne Bedenken in den obersten Bereich unserer Bewerungsskala gehen, lasse aber noch etwas Platz nach oben, da sich diese Combo sicher noch weiter entwickeln wird.
   
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