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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EKTOMORF - Destroy
Band EKTOMORF
Albumtitel Destroy
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.ektomorf.net
Verffentlichung 08.03.2004
Laufzeit 47:51 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das vierte Output der vier Recken von Ektomorf kommt dieses Jahr auf den Plattenmarkt und wird sicherlich denen, die eine Ode an Sepultura geschworen haben, gefallen. Das Album "Destroy" wurde sehr fett und dynamisch in Zusammenarbeit mit Tue Madsen (Die Happy, Mnemic, The Haunted) in den Ant Farm-Studios in Dänemark aufgenommen.
Der gleichnamige Titel schlägt mit voller Gewalt beim Hörer ein und verfehlt seine Wirkung nicht. Man hört die Intension des Sängers Zoltan Farkas aus dem Song 100%ig heraus. Nicht um sonst sagt er: "All the things in my mind were about destroying!", als er die Beweggründe und Motivationen für dieses Album erläuterte: Gefühle der Verwüstung. Mein Faves stellen die Titel "Only God" und "A.E.A" dar. Erster knüppelt in einer Manier die ich zuletzt auf "Roots" hörte auf die Ohren ein, "A.E.A" hingegen groovt wie die Sau und bietet mit langsamen Mid-Temop-Beats jedem Headbanger Gelegenheit, sich die Schuppen aus der Seele zu schütteln.
Auf Vielseitigkeit hat man bei diesem Album jedoch auch Wert gelegt. Experimentelle Wege werden z.B. beim Song "From far away" eingeschlagen. Dieser wird mit Sitar-Klängen und orientalischen Melodien eingeleitet. Ein reines Instrumentalstück bietet das Album jedoch auch mit dem Track "From my Heart". Sehr empfehlenswert. Etwas krass ist dagegen der Wechsel im nächsten Kurztitel "Tear apart", in dem wohl am ehesten an die Soulfly-Verwandtschaft der Schaffensweise der vier Brasilianer erinnert wird.
Mein Fazit: Das Album ist gut produziert, bietet Abwechslungsreichtum und kreative Veränderung im Gesamtbild der Band Ektomorf. Ein bissel störend finde ich den ständig aufkommenden Gedanken, eine CD mit Max Cavalera als Frontmann im Player zu haben, aber wer Soulfly und Sepulturas "Roots" mag, der wird hier auch nicht enttäuscht sein.
   
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