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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DRAGGED INTO SUNLIGHT - WidowMaker
Band DRAGGED INTO SUNLIGHT
Albumtitel WidowMaker
Label/Vertrieb Prosthetic Records / Sony
Homepage www.draggedintosunlight.co.uk/
Alternative URL de-de.facebook.com/draggedintosunlight
Verffentlichung 09.11.2012
Laufzeit 40:40 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Was soll denn der Schei??? Habe ich "Hatred For Mankind" vor gut 2 Jahren noch nach allen Regeln abgefeiert und mit 13 Punkten bedacht, so langweilt mich der Nachfolger aus dem Stand heraus. Die britischen Hllenlrmer Dragged Into Sunlight haben auf ihrem Debt zwar schon nicht den konventionellsten Weg gewhlt, doch dieser triefte nur vor Authentizitt und verfehlte seine Wirkung zu keiner Sekunde.
Scheinbar hat das der Band noch nicht gereicht und so strebt man auf "WidowMaker" nach Hherem... und scheitert... zunchst. Unterteilt in 3 Brocken von Songs, startet der Reigen mit dem viertelstndigen "Part I", einem Instrumentalstck, welches wohl Atmosphre aufbauen soll. In meinen Ohren lediglich ein viel zu langes Intro, das zudem auch noch stinklangweilig daher kommt. Ein wenig Geklimper auf der Gitarre, waberndes Keyboardspiel und gegen Ende eine Geige, das alles vllig ohne Hand und Fu.
"Part II" ist dagegen pures Gold wert. Der Song macht wirklich Laune, wenngleich er meine Erwartungen auch nicht ganz erfllt. So dreckig wie ich die Band vom Vorgnger noch in Erinnerung behalten habe ist sie leider nicht mehr, aber immer noch fies genug, um mich an den Boxen zu halten. Gesungen wird allerdings kaum.
"Part III" schlielich versucht sich im Achterbahnmodus und lsst im bekannten Krach immer wieder semi-akustische Schlenker zu, die dem Fluss des Stcks aber nicht sonders frderlich sind. Zudem findet sich auch hier, wie schon im ersten Track berhaupt kein Gesang mehr, sieht man mal von diversen Sprachsamples ab.
Lsst man das erste Drittel auen vor, kann "WidowMaker" fr rund 25 Minuten unterhalten. Nach der Vorlage von 2010, sprich, in seiner Substanz Black Metal, der mehr auf Atmosphre, denn auf Innovationen setzt, ist das allerdings etwas mau. Bin mal gespannt, was da noch kommt.
Ach ja, fies-geiles Cover wieder.
   
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