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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ABIOTIC - Symbiosis
Band ABIOTIC
Albumtitel Symbiosis
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony Music
Homepage www.myspace.com/abioticfl
Alternative URL https://www.facebook.com/abioticfl
Verffentlichung 19.10.2012
Laufzeit 43:08 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
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ABIOTIC sind fnf Burschen aus den Staaten, genauer gesagt aus Florida, die via Metal Blade mit "Symbiosis" ihr erstes Album auf den Markt schmeien. Was die Kapelle dann letzten Endes prsentiert, lsst sich als technisch hochwertigen Deathcore beschreiben. Das heit dann hier, dass die Lieder meist nicht auf Strophen aufgebaut sind, sondern eher auf den Beatdown-Parts. Core halt... Diese gibt's dann auch auf "Symbiosis" in Hlle und Flle.
Festzuhalten bleibt, dass starke Intensitt vorhanden ist und der Sound ebenfalls gut passt, auch wenn ich hier wieder das bermige Getrigger am Schlagzeug bemngeln muss. Das klingt doch mittlerweile nur noch nach Drum Computer. Aber drauf geschissen, macht ja eh mittlerweile jeder. Zwischendurch gibt es immer wieder nette kleine elektronische Einspieler und bestimmte Gitarrensoli werden mit einem sehr markanten Gitarreneffekt belegt, der mir auch echt gut gefllt, da er die Songs damit immer wieder ein Stck weit vom Einheitsbrei wegrckt. Technisch ist "Symbiosis" nicht viel vorzuwerfen, denn die Geschwindigkeit muss man so auf den Gitarren und dem Schlagzeug erst mal hinbekommen.
Soweit, so gut. Aber leider muss man dann auch sagen, dass, wenn man die ersten beiden Tracks auf der Scheibe gehrt hat, es dabei dann auch belassen knnte, denn damit htte man eigentlich auch alles gehrt. Es passiert nichts berraschendes mehr. Beatdown folgt auf Beatdown, dazwischen wird geknppelt, dass die Gelenke qualmen und stimmlich ist von Grunzen ber Kreischen bis hin zu "pig squeals" (so nennt man das, wenn man wie ein abgestochenes Schwein klingt) alles drin. Auf Dauer ist das Ganze dann doch ein wenig eintnig.
Eine lustige Randnotiz ist in meinen Augen noch, dass die Jungs mit ihren Texten tatschlich was transportieren wollen. Das "tatschlich" ist dabei aber gar nicht respektlos gemeint, nur versteht man ohne Textbuch leider nur "grgrrrrroooorrrrraaarrrhhhrrrrgggggrrrrrssssssrrraaaaa". Oder httet ihr dort die Nachricht heraus gehrt, dass wir ermahnt werden, uns bewusster darber zu werden, wie wir mit allem und jedem in diesem Universum interagieren und welchen Einfluss wir somit gegenseitig aufeinander ausben?
   
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