Navigation
                
17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KILLING JOKE - Same
Band KILLING JOKE
Albumtitel Same
Label/Vertrieb Zuma Recordings
Homepage www.killingjoke.com
Verffentlichung 28.07.2003
Laufzeit 55:54 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung /
>> Als E-Mail versenden
Hallo liebe Freunde der Punk-Musik! Wie ihr euch auf eine Metal-Seite verirren konntet, ist mir zwar ein Rtsel, aber wenn ihr schon mal da seid: Hier ist das Review zur neuen KILLING JOKE.
Hinter einem wirklich aufwendigen Cover-Artwork verbergen sich die neuesten Kompositionen der Punk-Urgesteine aus Ingelnd. 10 Songs bringen es auf imposante 55 Minuten gut produzierter Mucke. Bandkopf Jaz Coleman, der sich zwischenzeitlich ausgiebig mit klassischer Musik beschftigt (Hut ab!), und seine Mannen legen ein zeitloses Album vor, das mit "The Death & Resurrection Show" einen Opener vorzuweisen hat, der mit Sicherheit schon bald eine Art Kultstatus unter Irokesen und sonstigen Buntschpfen erlangen wird. Den Song finde sogar ich in gewisser Weise richtig toll. Klassische Elemente im Punk waren mir bisher fremd, daher gefllt mir "Dark Forces" mit seinen Keyboard-Streichern auch ganz gut. KILLING JOKE gehen keine musikalischen Kompromisse ein, das drfte den Die-Hard-Fans gefallen. Hier wird stellenweise auch mal geknppelt ("The House That Pain Built") aber grtenteils geht es in vertrglicher aber doch aggressiver Manier zur Sache. Die (punkuntypisch?!?) eingesetzten Keyboards bilden zum Reibeisen-Gesang einen interessanten Kontrast.
Am besten gefallen mir die (punktypischen!) Breaks mit Sprecheinlagen und diversen "Fuck"-Einwrfen ("Implant"). An solchen Stellen ist die variable Stimme von Jaz Coleman besonders pervers.
Fazit: Ich bin positiv berrascht! Wer KILLING JOKE kennt, wird zuschlagen und wer 'ne neue Hymne fr's nchste gemtliche Punk-Krnzchen braucht, sollte sich den Opener reintun.
   
<< vorheriges Review
SETHERIAL - Endtime Divine
nchstes Review >>
PRO-PAIN - Run for Cover


 Weitere Artikel mit/ber KILLING JOKE:

Zufällige Reviews