Navigation
                
20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OBSCURITY - Obscurity
Band OBSCURITY
Albumtitel Obscurity
Label/Vertrieb Trollzorn Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/obscuritybergischland?v...
Verffentlichung 19.10.2012
Laufzeit 52:00 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Asche auf mein Haupt! Da verffentlichen die deutschen Black- und Pagan-Metaller von Obscurity bereits ihr sechstes Album, und ich lerne das talentierte Quintett aus dem Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen erst jetzt mit ihrem neusten Langspielwerk kennen. Glcklicher Weise lassen sich manche Versumnisse nachholen, denn das was die Bergischen Lwen mit ihrem kraftvollen Mix aus Pagan-, Black- und Death-Metal bieten, ldt gerade dazu ein, mehr Stoff von diesem Haufen zu verlangen. Elf Songs haben Obscurity auf ihr neustes Werk pressen lassen und bestechen dabei mit auffallend starkem Riffing, einem rauen aber eingngigen Charakter, mit mitreiender Power und deutschen Texten, die sich vor allem auf nordische und mythologische Themen beziehen. Fern von kitschigem Schunkel-Pagan, steigen die gekonnten Growls und Gesnge von Band-Mitglied Agalaz und die ausgeklgelten Kompositionen der Intrumental-Fraktion erhaben aus den Boxen. So ist es eigentlich kein Wunder, dass mein Interesse bereits mit dem ersten Song "In Nomine Patris" geweckt wird und nach diesem rasenden Opener auch keinen Abbruch mehr erfhrt. Der raue und an nordische Vorbilder angelegte Stil, steht der Band verdammt gut! Und wer immer noch der Meinung sein sollte, Pagan Metal kann nur aus einem viel zu glatt gehobelten Songwriting und aus Texten sich betrinkender Wikinger bestehen, sollte sich ab sofort von Obscurity auf gekonnte und berzeugende Weise bekehren lassen. Die Songs "Germanenblut" und "Weltenbrand", (nein, liebe politisch engagierte Mitmenschen, hier sind wir in den Texten weit entfernt von einem bsen und ideologischen Gedankengut!!!) sprechen glcklicherweise eine andere und mitreiende Sprache. Abwechslungsreich, vor Kraft strotzend, rhythmisch rasend, aber trotzdem eingngig melodis, erstrahlen die beiden genannten Titel, an dem sich andere Szene-Kollegen ein groes Beispiel nehmen knnten. Auch wenn es einmal ruhiger zur Sache geht, wie im Titel "So Endet Meine Zeit", bleibt er da, dieser Obscurity-Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Diese CD ist fr alle, die wieder neues temperamentvolles Pagan-Futter suchen, ein mehr als nur gelungener Nachschub. Und so bleibt mir mit gutem Gewissen die Vergabe von hohen 13 Punkten ins Bergische Land und eine Reise in die Vergangenheit von Obscurity, denn dort warten wohl die alten Werke, die ich mir jetzt ja nun auch nicht mehr entgehen lassen kann.
   
<< vorheriges Review
GROAN - The Divine Right of Kings
nchstes Review >>
TIAMAT - The Scarred People


 Weitere Artikel mit/ber OBSCURITY:

Zufällige Reviews