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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OVERTHROW - Adjust To Darkness
Band OVERTHROW
Albumtitel Adjust To Darkness
Label/Vertrieb Indie Recordings/ Edel
Homepage www.facebook.com/overthrowofficial
Verffentlichung 23.10.2012
Laufzeit 38:25 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Um Verwechslungen von vornherein auszuschlieen sei erwhnt, dass es sich hier weder um eine Wiederbelebung der kanadischen Todesmetaller, noch um die deutsche Nachwuchstruppe mit selbigen Namen handelt. "Adjust To Darkness" ist das Produkt einer relativ jungen Band aus Norwegen. Die Jungs kommen wie KVELERTAK aus dem Stdtchen Stavanger. Dort muss irgendwas im Trinkwasser sein, denn genau wie die befreundeten Durchstarter, berzeugen auch OVERTHROW auf ihrem Erstling mit einem vielseitigen Mix aus etlichen Elementen verschiedener Sparten. Die Basis liegt irgendwo zwischen Thrash, sowie Death Metal und Hardcore. Besonders Frontmann Ole Gaard ist fr letzteres zustndig und gibt den klassischen Shouter, der trotz seiner Rolle niemals eintnig oder langweilig klingt. Und das kann man nicht ber viele Snger von Hardcore-Kapellen sagen. Sehr angenehm ist dabei auch, dass es immer wieder kurze Phasen ohne Gesang gibt, in denen man die starken Riffs genieen kann. Hinzu gesellen sich rasend schnelle, schwarz angehauchte Blastbeat-Passagen, groovende Momente im mittleren Tempo und Melodien, die aus dem eingngigen, skandinavischem Death Metal stammen knnen. Da das immer noch nicht reicht, um aus der Masse herauszustechen, hrt man auch hier und da Doom- und Stoner Metal-Klnge heraus. Alles in einen Topf zu werfen ist ja keine Kunst, aber wenn bei so einem Versuch, Songs herauskommen, wie das alles niederwalzende "Destroyer Youth" oder das nach Pogo schreiende Titelstck, um nur zwei zu nennen, sollte man aufhorchen. Zudem ist die Scheibe unglaublich geil produziert. In manchen Momenten scheint der Dreck nur so aus den Boxen zu spritzen. Ein paar Minuten und zwei Lieder spter ertnen pltzlich dezente, atmosphrische Keyboards in einem epischen, glasklaren Klang. Aber keine Angst, das sind nur kurze Akzente, welche die Vielseitigkeit der Truppe noch einmal unterstreichen.

Auf "Adjust To Darkness" passt von Anfang bis Ende einfach alles und wenn ihr Bock habt auf das verdammt nochmal geilste Arschtritt-Album des Jahres, untersttzt die Jungs und holt euch den Silberling nach Hause. Es lohnt sich in jedem Fall. Die gerade mal Anfang 20-Jhrigen OVERTHROW haben eine groe Zukunft vor sich, ich bin echt gespannt, was nach diesem Kracher noch kommen soll. Ach ja, wenn die Jungs je nach Deutschland auf Tour kommen, kann das nur grandios werden.
   
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