Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ORDEN OGAN - To The End
Band ORDEN OGAN
Albumtitel To The End
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.ordenogan.de
Verffentlichung 26.10.2012
Laufzeit 54:42 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 14 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Das dritte Album ist fr viele Bands das entscheidende Album, so lautet eine ungeschriebene Regel im Musikbiz, andere halten das fr Schwachsinn, aber im Falle der Sauerlnder Metalband Orden Ogan stehen die Zeichen auf Sturm, Band und Label knien sich voll rein. Zu dem Album "To The End" erscheint ein Comic, die limitierte Auflage im Digipack hat zwei Bonussongs und eine Live DVD von "Wacken" 2010 und es gibt gar eine Box mit allem plus u .a. eine Schneekugel und ein Schal. Fanherz was willst du mehr? Aber was ntzt all der Schnickschnack, das fantastische Artwork vom Kultmaler und seit einigen Jahren auch Filmemacher, Andreas Marschall wenn die Musik Durchschnitt oder gar mies ist? Nicht viel! Zum Glck haben Orden Ogan keine Kompromisse gemacht und sich auch im Studio lange Zeit gelassen, so dass "To The End" um ein halbes Jahr verschoben wurde und eine hrbare Steigerung zum Vorgngeralbum ist. Die bis auf Snger/Gitarrist Sebastian "Seeb" Leevermann und Gitarrist Tobias Kersting neu besetzte Truppe kommt mit neuem Bassisten Nils Lffler und Schlagzeuger Dirk Meyer-Berhorn daher. Einen Keyboarder hat man sich glatt gespart, da auf der neuen Platte diese Sounds eher weniger dominant als in der Vergangenheit eingesetzt wurden. Zu sehen ist die neue Formation entweder seit geraumer Zeit live oder aktuell im wirklich guten Videoclip "Things We Believe In".
Die Lieder sind gitarrenlastiger, weniger verspielt und verzaubern immer noch durch Refrains die im Ohr bleiben. Dabei sind sie allgemein progressiver und hrter, ohne jedoch ihre Wurzeln (Melodie, fette Chre, eingngige Refrains) zu verleugnen. Httet ihr gedacht, dass "This World Of Ice" Riffs inne hat die an Meshuggah (!) erinnern und trotzdem passt es zum Orden? Ich nicht! ganzen Jedes Lied hat seinen eigenen Charakter und unterscheidet sich von den anderen. Wenn nicht das getragene "The Ice Kings" an "The Bard's Song" heranreichen, wird es kein Lied schaffen! So abwechslungsreich und stimmig wie "To The End" war keine deutsche Metalscheibe der letzten Jahre. Passend dazu ist die von Seeb gettigte Produktion, welche der Band einen internationalen Klang verpasst. Altfans wird es freuen, dass zwei neu aufgenommene, berarbeitete Stcke der regulren Scheibe, "Angels War" und "Mystic Symphony" auf der ersten Eigenpressung waren und live noch immer fr Stimmung sorgen.
Ich kann jeden der seinen Metal spannend mag dieses Album egal in welcher Form empfehlen.
"To The End" ist eines der Pflichtalben 2012 ohne Fllmaterial und das ist kein Satz aus dem Anschreiben des Labels, sondern von mir!
   
<< vorheriges Review
INCUBUS - The Essential
nchstes Review >>
LAYLA MILOU - Reborn


 Weitere Artikel mit/ber ORDEN OGAN:

Zufällige Reviews