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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KHAØS - Rising
Band KHAØS
Albumtitel Rising
Label/Vertrieb Mark Rossi Records
Homepage www.facebook.com/khaos2012
Veröffentlichung 29.10.2012
Laufzeit 33:53 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das sich Bands und Projekte über das Internet treffen und verabreden ist seit Jahren nichts Weltbewegendes. Zeit und Geldersparnis sind hier sicherlich ein großer Faktor, auch würden solche Formationen unter anderen Umständen sicherlich keine CD auf die Reihe bekommen. In einigen Fällen wäre das bei der seit Jahren steigenden CD Schwämme sicherlich auch besser so!
Um ehrlich zu sein in diesem Falle habe ich nicht viel erwartet, ein sehr sehr einfaches und dunkles Artwork in Verbindung mit dem Bandnamen Khaos ließen mich eher auf skandinavischen Black Metal schließen, aber die beteiligten Musiker sind von anderen Formationen mehr oder weniger bekannt.
Erst im Juni 2012 kam auf Initiative des Schweizer Gitarristen Mark Rossi (Tribal) Khaos zustande. Sänger Chandler Mogel kennen Hard Rock und Metalfans eventuell von Outloud, während Nic Angileri Jorn Fans als Bandmitglied kennen dürften, lediglich Drummer Trevor Franklin ist recht unbekannt. Mit "Rising" servieren uns die Vier eine EP die nur digital vertrieben wird und bei der zwei Songs doppelt vertreten sind, das sind sogenannte Radio Edits und für normale Käufer völlig überflüssig.
Grob gesagt gibt es abzüglich dieser Tracks 25 Minuten Musik irgendwo zwischen Hard Rock und Melodic Metal.
Die Produktion von Rolf Munkes ist sehr zeitlos-gut geworden und klingt unglaublich natürlich, was den fünf, teil schleppenden Songs einfach gut tut. Sänger Chandler verfügt über einen wandelbare Stimme und die Lieder sind abwechslungsreich gestaltet und überzogen mit einer dünnen Schicht Melancholie. Das ist auch gut so, damit heben sich Khaos vom Gros der ähnlichen Formationen ab und sind echt gut.
Khaos verbinden den Sound klassischer Hard Rock Bands mit kommerzielleren neuen Acts der Sorte Daughtry oder Nickelback ohne aufdringlich und bewusst kommerziell zu tönen.
Fazit: Hiervon würde ich gerne mehr hören! Bei der Fülle an monatlichen Alben ein kleines Wunder.
   
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