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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JOSH SMITH - Don't Give Up On Me
Band JOSH SMITH
Albumtitel Don't Give Up On Me
Label/Vertrieb CrossCut Records/ In-Akustik
Homepage joshsmithguitar.com
Verffentlichung 12.10.2012
Laufzeit 59:02 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Bevor es losgeht, sollte ich euch warnen. Das aktuelle Album des 33-jhrigen Kaliforniers hat mal so gar nichts mit Heavy Metal und hartem Rock zu tun. Vielmehr bietet "Don't Give Up On Me" eine entspannende Alternative zum stressigen Alltag und zu den extremen Klngen unserer Helden. Die elf Stcke vereinen modernen Blues, Soul und Popmusik auf einem hchst professionellen Level. Man mag es kaum glauben, dass diese bis obenhin mit Gastmusikern und massenweise ergnzenden Instrumenten vollgepackte Produktion, in Eigenregie entstanden ist. Es gibt Streicher, Background-Chre und kraftvolle Blechblser auf der Scheibe zu hren. Beim letzten Schliff bekam SMITH zwar Hilfe vom Erfolgsproduzenten Lior Goldberg (Alanis Morissette, Sheryl Crow, Macy Grey u.a.), aber so oder so klingt die Scheibe nicht weniger aufwendig, als die groen Charterfolge bekannterer Soul und Blues-Musiker. SMITH zeigt bei den ruhigen, gefhlvollen Nummern wie "That Ain't Me" oder "The Middle", dass er ein Meister des amerikanischen, countrylastigen Stils ist. Fr mich sind selbstverstndlich die coolen, etwas flotteren Stcke interessanter, denn hier herrscht oft der Funk beim Gitarrenspiel und der Rhythmusfraktion. Am besten gefallen mir das vom Motown geprgte "Made For Me", welches einfach gute Laune verbreitet und das extrem lssige Instrumentalstck "Sneaky Jo Turner". Abgesehen davon, dass ein paar Songs auf "Don't Give Up On Me" mit ber fnf Minuten Lauflnge, vielleicht nicht ganz den gewnschten Radio-Hit-Faktor aufweisen, gibt es wenig zu kritisieren. Wer sich weder fr Soul und Blues noch generell fr ruhigere Musik interessiert, wird sich wohl auch nicht fr JOSH SMITH begeistern knnen. Ich hre die Scheibe nach anstrengenden Tagen ganz gerne nebenher. An der Gitarre hat der Kerl es wirklich drauf und selbst die dicke Produktion strt mich in diesem Fall nicht, es passt nun mal alles gut zusammen. Das ist auf jeden Fall Musik, die statt der ganzen Grtze, im Radio Existenzberechtigung haben sollte.
   
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