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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ODIUM - Beautiful Violence
Band ODIUM
Albumtitel Beautiful Violence
Label/Vertrieb Noisehead Records
Homepage www.odium-metal.de
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 38:23 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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20 Jahre sind die Hessen Odium dabei und waren stets im Underground, ganze sieben Verffentlichungen in Eigenregie hat man seit dem allerersten Demo 1996 rausgehauen und ist jetzt bei einem kleinen sterreichischen Label unter Vertrag. Das neue Album schimpft sich "Beautiful Violence" und ist eine abwechslungsreiche Mischpoke aus Thrash und Heavy Metal geworden. Die angenehm unaufdringliche Produktion von Marius Jezek lsst die Instrumente natrlich klingen, ohne das Ganze knstlich "fett" klingen zu lassen. Das werden oldschool Fetischisten begren, whrend viele junge Hrer anderes gewohnt sind. Eine Mischung au beidem htte mir persnlich am Besten gefallen.
In Sachen Gesang hebt sich Frontmann Ralf Runkel von den Brllaffen der Szene ab und schafft es auch abwechslungsreiche Tne zu platzieren. Dabei ist der Mann mehr ein Shouter als ein Snger, aber das mach auch nichts. An sich sind die Lieder so gehalten, dass in Sachen Geschwindigkeit und Arrangements wirklich auf Abwechslung gesetzt wird. berraschungen wie das mit Frauengesang und verzerrtem Mnnergesang unterlegte, sphrische "A Better Part Of Me" htte ich dann so hier auch nicht erwartet. Das geht schon fast in die Gothic Metal Ecke. Ein Song wie "No Regrets" ist dann schon fast rotziger Heavy Metal und am Ende fast eine Hard Rock Ballade. Leider ist die Stimme des Frontmanns fr solch ruhige aber sehr kurzen Zwischentne nicht so geschaffen. Neben einigen leichten Holpersteinen im Songwriting ist das auch das Einzige was mich wirklich strt. Textlich gibt man sich nicht so flache wie viele Metalbands. Odium haben eine gutklassige Scheibe erschaffen die sicherlich nicht in eine klassische Metalschublade wie Thrash, Death oder Power Metal passt.
   
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