Navigation
                
15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BEYOND ALL RECOGNITION - Drop=Dead
Band BEYOND ALL RECOGNITION
Albumtitel Drop=Dead
Label/Vertrieb Napalm Records
Homepage www.myspace.com/beyondsweden
Verffentlichung 28.09.2012
Laufzeit 40:55 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
"XXX-Core" wurde whrend der letzten Jahre in Zusammenhang mit harter Musik eine geradezu inflationr gebrauchte Genrebezeichnung. Wann immer es hart und heftig wurde und Schreiberlinge wie Platteneinsortierer bei Media Markt und Co. keine Ahnung hatten, in welche bereits vorhandene (Denk-) Schublade sie ein Album sortieren sollten, bekam's wie in Notwehr ein "-core" verpasst. BEYOND ALL RECOGNITION sind angesichts ihrer selbst erkannten musikalischen Eigenstndigkeit schlau/dumm genug, ihrem ersten Baby "Drop=Dead" selbst ein "-core" angedeihen zu lassen: Dubcore.
Hiermit liegen die Schweden auf bereits bekannten Corelinien wie Metalcore und -leider auch- Emocore, allerdings fgen sie ihrer Melange aus hysterischem Geschrei, derben Shouts und harten Gitarren eine Menge elektronischer Frickelei hinzu, sodass die Verbindung zum Dubstep ebenfalls gegeben ist. Melodie und Brutalitt, harter Stoff und Tanzbarkeit- eine durchaus bemerkenswerte, durchaus eigene Mischung und gut mit KORNs "The Path of Totality" vergleichbar. Prgnante Riffs und druckvoll-prsente Bsse, von elektronischen Beats untersttzt sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das Zeug geht einfach ab. So richtig pustet mich die Scheibe nicht aus dem Strumpf, aber ihre kompromisslose Hrte trotz der kurzen Distanz zur zeitgenssischen Tanzmusik ist auf jeden Fall lobenswert. "Drop=Dead" kommt auch auf Kopfhrern richtig gut und wird hiermit zum wohlwollenden Reinhren empfohlen.
   
<< vorheriges Review
1000 MODS - Super Van Vacation
nchstes Review >>
PATHOLOGY - The Time Of Great Purification


Zufällige Reviews