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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VEXED - Void MMXII
Band VEXED
Albumtitel Void MMXII
Label/Vertrieb Punishment 18 / Source Of Deluge
Homepage www.vexed-web.tk/
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 45:00 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Vexed aus Italien begannen ihre Schaffenszeit bereits im Jahre 1996 und haben seit dem nicht nur einige Singleauskopplungen verffentlicht, einschlgige Auftritte mit Szene-Gren absolviert, sondern nun auch ihr fnftes Album, namens "Void MMXII", auf den Markt gebracht.
Wer die Vorgnger-Alben bereits kennt, kann sich auch bei diesem Album beruhigt zurck lehnen und sich die gewohnten Metal-Ergsse schmecken lassen.
Allen Neulingen sei hiermit aber nun geraten, sich Vexed nicht wieder entgehen zu lassen. Das Quartett greift fr ihren Sound mchtig in die Thrash-Kiste, bereichert die eigenen Songs mit treibenden Death-Attributen, einschlagenden Metal-Rhythmen und einigen, wenigen Core-Ellementen, ohne dabei abgedroschen und unntig neumodisch klingen zu wollen. Nein, hier regiert noch ein rauer, ungeschmckter Oldschool-Charakter, der einen interessanten und vor allem mitreienden Mix verspricht, so dass es nach einem eher ruhigen, spannungsgeladenen, sakralem Intro gleich in die Vollen geht.
Ja, viele Momente, in denen man entspannt verschnaufen kann, bieten diese Italiener nicht. Dafr einen treibenden, starken Sound, bei dem sich vor allem die Gitarren-Fraktion mchtig ins Zeug legt, um schmetternde, eingngige Riffs zu prsentieren. Die dreckigen, tieferen, krchzende Schreie von Snger Mik, verbinden sich uerst passend zu den dargebotenen Akkorden. Deswegen ist es eigentlich gar nicht verwunderlich, dass die Italiener mit Song Numero 4 den groen "Black'N'Roll" besingen, von dem alle Band-Mitglieder alle etwas im Blut zu haben scheinen. Das ganze ist sicherlich kein Album fr Metal-Liebhaber, die auf glasklare Aufnahmen und technisch, berladende Produktionen stehen.
Alle anderen, die es gerne mal wieder richtig Oldschool htten, um dabei ausgiebig die eigne Matte schwingen zu lassen, sollten dringendst den Versuch wagen und die gesamte Scheibe auf sich wirken lassen. Gelungene Anspiel-Tipps wren da vor allem die Songs "Bloody Fucking Thrash", "Black'N'Roll" und natrlich auch das empfehlenswerte Venom-Cover "Black Metal".
So wre hiermit bewiesen, dass auch den Italienern der Thrash sehr gut steht. Von mir aus, gerne mehr davon!
   
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