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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EKTOMORF - Black Flag
Band EKTOMORF
Albumtitel Black Flag
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.ektomorf.com/
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 49:24 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Knapp ein halbes Jahr nach dem Akustikalbum "The Acoustic" kommt von den Ungarn EKTOMORF wieder ein neues Studioalbum. Wenn ich richtig gezhlt habe, macht die Band um Mastermind und Snger Zoltan Farkas damit das Duzend voll in Sachen Studioalben. Mit "Black Flag" gibt es nun wieder regulre Thrashmetal-Hausmannskost und schliet somit musikalisch wieder an die Scheibe "Redemption" aus dem Jahre 2010 an.

Stilistisch hat sich bei den Jungs nicht viel getan. Walzende Thrash Metal Riffs drcken sich immer noch durch die Boxen und Zoltan verflucht und verteufelt gesanglich alles und jeden um sich herum. So fallen die Unterschiede zu "Redemption" aus meiner Sicht auch eher gering aus. Die vier Herren besinnen sich ein bisschen mehr auf den alten, roheren Thrash Sound und haben weniger moderne Elemente in den Stcken. Der Titelsong "Black Flag" knnte auch problemlos auf einer der Alben aus der Pre-"Outcast"-ra sein, oder eben auf der "Roots" von SEPULTURA. Produzent Tue Madsen macht wieder ein guten Job und lsst EKTOMORF klingen, wie EKTOMORF klingen soll: Thrash Metal mit starken Anleihen aus dem brasilianischen Dschungel. Mit "12 Angels" gibt es zur Auflockerung ein akustisches Instrumentalstck und bei Liedern wie "Sick Love" gibt es hin und wieder mal etwas moderneren Thrash. Auch ist mit "The Pretender" ein FOO FIGHTERS Cover auf der Scheibe, das zwar einen deutlichen EKTOMORF Sound bekommen hat, aber bei mir auch irgendwie den Eindruck hinterlsst, keine besonderen neuen Facetten des Songs zu Tage zu frdern. Aber in der Summe verschaffen diese Punkte der Scheibe natrlich ein bisschen Abwechslung.

Auch "Black Flag" drfte die Metal Gemeinde mal wieder spalten. Auf der einen Seite gibt es sicher die blichen Kritiker, die wieder feststellen drfen, dass sich EKTOMORF stilistisch und musikalisch nicht viel weiter entwickelt haben und kompositorisch nicht an die ganz Groen des Genres heran reichen. Auf der anderen Seite drften die EKTOMORF Fans froh ber neues Futter fr den Musik Player sein und sich auf die kommende Tour freuen.
   
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