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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RIVERBOAT GAMBLERS - The Wolf You Feed
Band RIVERBOAT GAMBLERS
Albumtitel The Wolf You Feed
Label/Vertrieb Xtra Mile Records/ Soulfood
Homepage www.theriverboatgamblers.com
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 34:36 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die RIVERBOAT GAMBLERS melden sich mit ihrem mittlerweile sechsten Album, "The Wolf You Feed", zurck. Neben dem Titel der Scheibe, lsst auch das Covermotiv erahnen, worum es hier inhaltlich geht. Wie so oft, wird das Gute und das Bse im Menschen unter die Lupe genommen. Jeder Mensch entscheidet sich fr einen der beiden Wege. Auch Musikalisch bewegen sich die zehn Stcke in verschiedene Richtungen. Zwischen locker lssigem Punk `n` Roll und dsteren Klngen, bieten die Profis im fnfzehnten Jahr ihres Bestehens, eine wirklich reichhaltige Mischung an verschiedensten Musikstilen. Ein ziemlich abgefahrenes Beispiel stellt das eindrucksvolle "Gallows Birds" dar, welches eine wirklich dreckige, unheimliche Stimmung verbreitet. Der rhythmische Voodoo-Stampfer erinnert grob an so manch kranke Nummer von Tom Waits, wartet mit allerlei seltsamen und verstrenden Geruschen auf und bietet wirkliche Abwechslung zu den anderen Liedern. Die Truppe bedient sich lustig in der Rockgeschichte und erschafft aus den Einzelteilen einen relativ eigenstndigen Sound. Genau das muss man ihnen zu Gute halten, die Texaner haben eine Menge Gespr fr Gassenhauer mit Langzeitwirkung. So manches Stck mit simplen Riffs entpuppt sich nach mehrmaligem Konsum als bedeutend komplexer im Aufbau, als zunchst gedacht. Das liegt an den vielen Details. Hier eine dezente Keyboard-Begleitung, da eine Kontrabasseinlage, es gibt schon einiges zu entdecken. Die Zutaten harmonieren einfach sehr gut und ber die 35 Minuten Laufzeit wird es niemals langweilig. Allerdings sollte man durchaus etwas mit poppigen Melodien anfangen knnen.
Mir persnlich gefllt die Musik der RIVERBOAT GAMBLERS ganz gut. Zum Freudentaumel fehlt vielleicht etwas Hrte, aber dafr gehen die meisten Stcke ins Ohr und das ist schon was wert. Ich knnte mir vorstellen, dass die Jungs mit diesem Werk ein groes Publikum ansprechen. Das Zeug zum Kassenschlager hat die Scheibe in jedem Fall und das meine ich positiv. Weitere Anspieltipps sind "Bite My Tongue" und "Dead Eyes".
   
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