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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JUDAS PRIEST - Screaming for Vengeance (30th Anniversary Edition)
Band JUDAS PRIEST
Albumtitel Screaming for Vengeance (30th Anniversary Edition)
Label/Vertrieb Sony Music
Homepage judaspriest.com/
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 70:21 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 14 von 15 Punkten
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30 Jahre "Screaming For Vengeance". Das ist eine lange Zeit! Seitdem wurde das fantastische Album der Briten Judas Priest diverse Male neu aufgelegt! Dieses Mal ist es aber wirklich die beste Version.
Das Album wurde mit sechs gut klingenden Livesongs, die (fast alle) als Studioversionen auf dem Album drauf sind, sowie mit einer Live DVD von 1983 aufgewertet. Dazu wurde die Farbgebung des Covers etwas gendert, was ich persnlich nicht schlecht finde. Im Booklet sind einige Livebilder, Linernotes von einem gewissen Eddie Trunk, wenige Zeilen von der Band, aber leider keine Texte. Das ist mit letztens bei Kiss und ihrer "Destroyer" Scheibe auch negativ aufgefallen. So etwas muss da doch hinein!
Musikalisch ist die Sache ber jeden Zweifel erhaben! Jede Menge Liveklassiker und als Coversongs (von nachfolgenden Generationen) bekanntes Liedgut gibt es bei der 10 Lieder umfassenden Scheibe. Lediglich "Fever" und "Pain And Pleasure" wird den wenigstens Fans etwas sagen, das sich diese Stcke einfach nicht so hngen bleiben! Sie sind aber trotzdem besser als manche spteren Ergsse der Briten. Hat da wer "Nostradamus" gerufen?
Aber solche Titel mssen sich auch gegen eine Haufen von Metalklassikern der Sorte "Electric Eye", "Screaming For Vengeance" oder das treibende "You've Got Another Thing Coming"
behaupten! Das tolle an den Kompositionen ist natrlich Rob Halfords wandelbare Stimme und die wirklich abwechslungsreich gestalteten Stcke, was zusammen keinen Fremdkrper, sondern ein Ausbund an Hits ergibt.
Die 12 Songs (!) starke DVD ist sicherlich ein TV-Mitschnitt, Priest zocken auf reinem riesigen US Open Air bei Tageslicht einen guten Gig die mit einer richtigen Lightshow natrlich besser wirken wrde. Die Rollenverteilung ist klar: Halford mit Handschellen, Peitsche und Kppi als homosexueller Metalgott (wer das damals nicht kapiert hat, war wohl recht naiv) macht den charismatischen Frontmann, Ian Hill war und ist der Standbanger, whrend das Gitarrenduo Tipton / Downing fr Action sorgte. Die famose Setlist, ich meine wir befinden uns im Jahre 1983 und da gab es massig Hits, plus der tollen Coversongs "The Green Manalishi" und "Diamonds And Rust" sind die Anschaffung alleine wert.
Ein Muss fr Fans, auch wenn sie wie ich die LP schon lange haben!


DVD Tracklist:


1. Electric Eye
2. Riding On The Wind
3. Heading Out To The Highway
4. Metal Gods
5. Breaking The Law
6. Diamonds And Rust
7. Victim Of Changes
8. Living After Midnight
9. The Green Manalishi
10. Screaming For Vengeance
11. You've Got Another Thing Comin'
12. Hell Bent For Leather
   
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