Navigation
                
20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LORD OF THE LOST - Die Tomorrow
Band LORD OF THE LOST
Albumtitel Die Tomorrow
Label/Vertrieb Out Of Line / Rough Trade
Homepage www.lordofthelost.de/
Verffentlichung 31.08.2012
Laufzeit 48:15 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die deutsche Gothic Metal Formation Lord Of The Lost aus Hamburg (!) ist mir als solide bis gute Truppe in Erinnerung geblieben von der wir ein Album und eine EP besprochen haben. "Die Tomorrow" ist schon das dritte Album der sehr androgyn wirkenden Truppe. Mit solch einem Cover (ein extrem tuckiges Bandfoto) stehen sie im Widerspruch zur teils recht kraftvollen Musik und ich muss dauernd an Tankards Song "The Metal Lady Boy" denken. Aber wer bewertet Alben nach schlimmen Artworksnden bzw. anders gearteten optischen Geschmack? Eben!
Musikalisch wrde ich die Band in den weiten Finnlands einordnen, da sie doch stark nach einer finnischen Band von der Musik und der Produktion klingt. Das ist brigens ein Kompliment! Die Finnen sind schlielich Vorreiter in Sachen Gothic Rock. LOTL haben alleine schon in Sachen Gesang und Arrangements viel Abwechslung eingepackt. Von schmachtendem Gesang bis zu etwas derberem Geshoute (nein Growls sind es noch nicht) von Snger Chris "The Lord" Harms wird hier alleine gesangstechnisch viel geboten. Aber auch die Lieder sind rockend, poppig, elektronisch-tanzbar und somit spannend. Manchmal erinnert mich der tiefe Gesang an die Deathstars. Der Frauengesang von Blutengel Sngerin Ulrike Goldmann bei "Never Let You Go" lsst die von Martin Engler (Mono Inc.) mitkomponierte Nummer zum tollen Piano Rock Duett werden.
Insgesamt eine recht kommerzielle und nicht gerade innovative, aber wirklich gut mundende Scheibe die man immer wieder gerne hrt!
   
<< vorheriges Review
MONO INC. - After The War
nchstes Review >>
GYPSYHAWK - Revelry And Resilience


 Weitere Artikel mit/ber LORD OF THE LOST:

Zufällige Reviews