Navigation
                
22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TORCHBEARER - Yersinia Pestis
Band TORCHBEARER
Albumtitel Yersinia Pestis
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage Homepage suchen ...
Verffentlichung 22.03.2004
Laufzeit 36:03 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
TORCHBEARER wurde 2003 gegrndet und angelte sich - behaupte ich jetzt einfach mal - aufgrund der weiteren Aktivittsfelder der Mitglieder, darunter SATARIEL, SETHERIAL und UNMOORED, in Rekordgeschwindigkeit einen Vetrag bei Metal Blade. Bei oberflchlicher Betrachtung der Debt-Scheibe knnte man meinen, eine neue GRAVE DIGGER in den Hnden zu halten, der (Grim) Reaper ist ja schlielich nicht zu bersehen. Schwenkt der geschulte Blick dann aber zum Titel der CD rber, erkennt man pltzlich, dass wir es mit HELHEIM's letztem Werk zu tun haben! Ja was denn nun? Erst der Blick aufs Logo macht ein fr alle Mal klar, dass wir hier tatschlich doch etwas vllig anderes serviert bekommen.
Hren wir uns also mal die Musik des Schwedischen Fnfers an! Und siehe da, die klingt doch um einiges eigenstndiger, als die zitierten Vergleiche vermuten lieen. Wie im Infosheet treffend beschrieben wird dem Fan eine rudige Mixtur aus Death und Thrash geboten, die wie bspw. in "Sown are the Seeds of Death" oder "Bearer of the Torch" auch mal mit dem Black Metal flirten. Dabei wird Abwechslungsreichtum ganz gro geschrieben, so dass ein Song selten aus einem einzigen Tempo allein aufgebaut ist, stumpf geprgelt wird demnach eher weniger. "Faith bled dry" zeugt von diesen Tugenden, beginnt es doch verhltnismig schleppend, steigert sich dann in der Geschwindigkeit und wartet anschlieend mit ersten melodischen Anklngen auf. Getoppt wird das Stck aber mhelos von dem mit schnen, klassisch anmutenden Leads verfeinerten "Thus came Dying unto Kaffa" und dem absoluten Spitzenreiter "Bearer of the Torch". Neben der grunddsteren Stimmung, die hier aufgebaut wird, begeistert vor allem der bergang von der schwarzmetallisch geprgten Raserei in den mit sphrisch-dezenten Keys ergnzten Part, der durch die klar angeschlagene Klampfe entfernt an neuere IMMORTAL erinnert.
Vollends und dauerhaft begeistern kann mich "Yersinia Pestis" letztendlich aber nicht, was zum einen an teils zu vorhersehbaren, leicht abgegriffenen Songstrukturen liegt, zum anderen aber auch am Sound. Whrend ich den trockenen Drums noch recht gelassen gegenber stehe, stren hauptschlich die seltsam dumpf abgemischten Gitarren. Trotzdem alles in allem ein solides und handwerklich sauberes Machwerk, grade fr ein Debt.
   
<< vorheriges Review
ORION RIDERS - A New Dawn
nchstes Review >>
HOUSE OF LORDS - The Power and the Myth


 Weitere Artikel mit/ber TORCHBEARER:

Zufällige Reviews