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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THRESHOLD - March Of Progress
Band THRESHOLD
Albumtitel March Of Progress
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.thresh.net
Verffentlichung 24.08.2012
Laufzeit 69:04 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Seit dem letzten Studioalbum der Briten sind immerhin schon fnf Jahre vergangen. Wrden sie es mit "March Of Progress" schaffen, an alte Glanztaten wie das fr mich immer noch unerreichte Debt "Wounded Land" anzuknpfen? Mit der Rckkehr von Damian Wilson stehen die Chancen dafr schonmal nicht schlecht. Zwar war sein Nachfolger/Vorgnger Andrew "Mac" McDermott (RIP) ein wirklich guter Snger und herausragender Frontmann, konnte fr meine Begriffe Wilson jedoch nie das Wasser reichen. Wie auch? Mit seiner einzigartigen Stimme, die sich wohltuend vom genretypischen Hochtner unterscheidet, hat Damian bereits Verffentlichungen von Landmarq, Headspace und nicht zu vergessen seine Soloalben veredelt. Bei Threshold luft er immer dann zur Hchstform auf, wenn das Songwriter-/Produzentenduo Groom/West ihm gengend Spielraum fr seine majesttischen Gesangslinien lsst und genau dies tun sie auf "March Of Progress".

Paradebeispiele dafr sind neben dem flotten Psychotic Waltz-Gedchtnis-Opener "Ashes", "Liberty Complaceny Dependency" und das knackige "Coda", die alle mit Mrderhooks ausgestattet sind. Bei "That`s Why We Came" sind Threshold in dieser Beziehung vielleicht sogar ein wenig ber`s Ziel hinaus geschossen. Ihnen dafr allerdings auch nur ansatzweise eine schleichende Kommerzialisierung anzudichten, wre vllig berzogen. Demgegenber stehen nmlich wahre Monumente des progressiven Metals wie "The Hours" und das zehnmintige "The Rubicon", die sogar auf dem oben genannten Debtalbum postiv aufgefallen wren. Die in den Groomschen Thin Ice Studios in bewhrter Art und Weise selbstgebastelte Produktion ist wie gewohnt auf hchstem Niveau. Das schne Cover, das genau wie viele Lyrics den ntigen Tiefgang nicht vermissen lsst, setzt dem Ganzen die Krone auf. Passend zu den olympischen Spielen im eigenen Land verleihe ich der Band hiermit feierlich die Goldmedaille im Kunstproggen, da sie es wie sonst kaum jemand schaffen, anspruchsvolle Musik in einem eingngigen Gewand zu prsentieren - God Save The Queen!
   
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