Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STILLBORN - Los Asesinos Del Sur
Band STILLBORN
Albumtitel Los Asesinos Del Sur
Label/Vertrieb Pagan Records/ Godz Ov War
Homepage www.stillborn.pl
Verffentlichung September 2011
Laufzeit 31:18 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 8 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
"Los Asesinos Del Sur" ist Teil einer Auswahl von Bands aus Polen, deren CDs uns von Godz Ov War Productions zur Verfgung gestellt wurden. Der Titel irritiert zunchst, denn weder STILLBORN, noch die, in englischer Sprache vorgetragenen Texte, haben einen direkten Bezug zum Spanischen. Auf ihrem bereits vierten Werk prsentiert uns die Truppe eine halbwegs eigenstndige Mischung aus Black und Death Metal, die besonders durch das rchelnde Geschrei der Herren Killer und Ataman, einen eigenen Stempel aufgedrckt bekommen hat. Hektisches Gitarren-Geschredder trifft auf ein beckenlastiges Schlagzeug. Der Sound der Scheibe ist dabei alles andere als sauber, doch das passt perfekt zu den bsen und teils direkt in die Fresse gerotzten zehn Stcke. "Diamonds Of The Last Water" ist so eine wtende Nummer mit reichlich Bastbeats und traditioneller Schwarzmetall-Frbung. Hier wird in nicht mal drei Minuten, ein packendes Hllenszenario entfacht. STILLBORN sind schon ziemlich schnell und brutal unterwegs, schaffen es aber immer wieder, mit eingeschobenen Passagen im mittleren Tempo, oder dem ein oder anderen Thrash Metal-Solo, fr etwas Abwechslung zu sorgen. Das strkste Stck trgt den lustigen Namen "Son Of The Holy Motherfucker". Hier gibt es richtig schn auf die zwlf. Der Gesang variiert zwischen tiefen Growls, sowie panisch hohem Gekreische und gegen Ende bauen die Saiteninstrumente eine richtig wuchtige Klangwand auf.
Das ist alles nicht bel, doch leider befinden sich auf "Los Asesinos Del Sur" auch ein paar Lckenfller, welche den Gesamteindruck etwas schmlern. STILLBORN haben auf jeden Fall eine kurze, aber solide Scheibe abgeliefert. Zum ganz groen Wurf hat es allerdings nicht gereicht. Wer den typisch polnischen Sound, zwischen BEHEMOTH und VADER mag, kann trotzdem mal ein Ohr riskieren.
   
<< vorheriges Review
PERIPHERY - Periphery II
nchstes Review >>
THRESHOLD - March Of Progress


Zufällige Reviews