Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PERIPHERY - Periphery II
Band PERIPHERY
Albumtitel Periphery II
Label/Vertrieb Century Media / EMI
Homepage www.facebook.com/peripheryband
Alternative URL www.myspace.com/periphery
Verffentlichung 13.07.2012
Laufzeit 68:54 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Was vor Jahren im besten Fall mit "klingt irgendwie nach Meshuggah" umschrieben wurde, ist heuer als Djent bekannt und treibt erstaunlich viele Blten. Misha Mansoor blht nicht erst seit gestern, treibt er sich mit seiner Band Periphery doch bereits seit 2004 im Underground herum. Ganze 6 Jahre sollte es dauern, bis er 2010 das erste Studioalbum heraus brachte und dafr von mir immerhin 10 gute Punkte kassierte.
Davor hat der Gute jedoch dank Internet im Allgemeinen und Myspace im Speziellen schon groe Wellen mit seiner Musik geschlagen.

Das schlicht betitelte "Periphery II" soll nun also dafr sorgen, dass Mansoor und Mannen im Gesprch bleiben und ich wage zu behaupten, dass das klappt. Zwar wird man mit der vielschichtigen Melange aus Polyrhythmen, teils poppigen, teils epischen, teils vertrumten Melodien, verqueren, oftmals nicht leicht zu durchschauenden Strukturen und groflchigen, atmosphrischen Soundlandschaften nicht die Charts von hinten aufrollen und als unbedarfter Hrer auch zunchst gnadenlos berrollt, doch die Fanschar wird ihnen treu bleiben. Das berangebot an hnlichen Bands wird dem Sextett (seit 2011 wird mit 3 Gitarren hantiert) jedenfalls nicht das Genick brechen, dafr ist man immer noch zu speziell, selbst im schon speziellen Genre an sich. Das sehen selbst Prog-Gtter wie Dream Theater hnlich und so kommt es dann, dass Saitenhexer John Petrucci hchst selbst nach einer gemeinsamen Tour ein Solo fr die Platte einspielte.

Snger Spencer Sotelo kann zwar mit seinem hohen Klargesang mitunter stark an den Nerven kratzen, aber diese Art Musik wurde auch nie geschrieben, um Kerzenlicht-Dinner oder Meditationen zu begleiten... eine verdammt abgefahrene Traumreise knnte aber dabei rumkommen. Muss ich mal auf der Arbeit ausprobieren.
Eine Platte auf die man sich, erwartungsgem wieder einlassen muss, dafr aber mit einem hochinteressanten und sehr abwechslungsreichen Werk belohnt wird.
   
<< vorheriges Review
EMBRIONAL - Absolutely Anti-Human Behaviors
nchstes Review >>
STILLBORN - Los Asesinos Del Sur


 Weitere Artikel mit/ber PERIPHERY:

Zufällige Reviews