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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EREB ALTOR - Gastrike
Band EREB ALTOR
Albumtitel Gastrike
Label/Vertrieb Napalm Records / Edel
Homepage www.facebook.com/erebaltorofficial
Verffentlichung 29.06.2012
Laufzeit 45:08 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Eigentlich treiben die schwedischen, viel engagierten Musiker Ragnar und Mats bei den nordischen Doomern von Isole ihr Unwesen. Doch fr Ereb Altor greift das Duo gern und immer wieder auf Ausdauer und Einfallsreichtum zurck, um ihr Projekt mit neusten Sound-Ergssen weiter voran zu bringen. Dabei haben sich die Schweden eigentlich den Viking Doom Metal auf die Fahne geschrieben. Doch auf ihrem neusten Werk "Gastrike" geht das Trio eindeutig wildere und temperamentvollere Wege, und mischen ihre epischen Melodien und ausgereiften Kompositionen, mit einer drastischen Prise Black Metal. Anerkennend muss man dieses Arrangement loben. Denn der der "neuere" und hrtere Sound, gespickt mit harschen Blast Beats und schreddernden Riffs, steht Ereb Altor verdammt gut. So gut, dass schon mit dem ersten Song "The Gathering Of Witches" bei mir der Bann gebrochen ist, und das weitere Lauschen zur wahren und zustimmenden Ohrenfreude wird. Ja, weit aus gereifter klingen die einzelnen Songs, von denen Ereb Altor ganze sieben Stck auf die Scheibe gepresst haben. Und auch wenn ihnen alt gesottene Fans vorhalten knnten, von ihrer wahren Berufung abgekommen zu sein, klingt das, was mit "Gastrike" durch die Boxen klingt, vllig ausgereift, glasklar produziert und erhaben wuchtig. Knstlerische Spielereien, tragende Chre, und instrumentelle Besonderheiten, die das gesamte Paket einfach abwechslungsreich, aber nicht zu vertrackt erscheinen lassen, werden an den richtigen Stellen und bedacht eingebaut, so dass das Gesamtwerk eine Flle an verschiedenen Stimmungen und Atmosphren transportieren kann. Besonders das harte Gekeife von Snger Mats verbindet sich dabei uerst passend mit dem dargebotenem Liedgut. Ja, hier sind Knner beim Musizieren zu belauschen. Ein mehr als gelungenes Album, das den schwedischen Bathory-Anhngern von Ereb Altor vielleicht etwas Kritik, aber vor allem einen Schritt weiter auf der Erfolgsleiter bringen wird. Doom-Fans aufgepasst, auf dieser Scheibe regiert harscher Black-Metal. Aber manchen Bands stehen solche Weiterentwicklungen einfach verdammt gut! Unbedingt weiter so!
   
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