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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORIDIGAN - Spawn Of The Mind's Abyss
Band MORIDIGAN
Albumtitel Spawn Of The Mind's Abyss
Label/Vertrieb /
Homepage moridigan.de
Alternative URL de-de.facebook.com/moridigan
Verffentlichung Anfang 2012
Laufzeit 34:43 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Der gute, alte Death Metal hat so seine Limitierungen und wer heute aus der Masse hervorstechen mchte, muss sich schon schwer was einfallen lassen, will er von Puristen UND jngeren Fans angenommen werden.
Die deutschen Moridigan versuchen dies erst gar nicht mit irgendwelchen Neuerungen oder Experimenten sondern hauen dem geneigten Hrer auf ihrem ersten, vollstndigen Album einfach "nur" ihre rohe, ungehobelte Version vom tdlichen Stahl um die Ohren. Statt technischer Exzesse setzt man auf klar akzentuierte Arrangements und teils schweren Groove. Ein Vorteil des Quintetts ist ihr recht eigener Sound, und das darf man ruhig doppeldeutig verstehen. Henning Pfeiffer, seines Zeichens Bassist bei Reckless Tide und Produzent im Hunting Ground-Studio hat der Band einen rudig-fiesen Klang zurecht gezimmert, der fernab der auf Hochglanz polierten Stangenware operiert. Zum anderen lsst sich der Fnfer nur schwer mit anderen Bands vergleichen. Des Rezensenten Leid, des Hrers Freud, bekommt man hier doch nicht den x-ten Aufguss einer bereits bekannten Formation zu hren. Hauptschlich bewegt man sich in den tonalen Niederungen des US-Death Metals, doch reichert man diesen immer wieder mit Melodien an und agiert generell nicht permanent im "Brutal Mode". Mir persnlich fehlt zwar noch der letzte Funke, bzw., wer htte es gedacht, mehr Hitpotential, aber fr ein Debt ist "Spawn Of The Mind's Abyss" durchaus beachtlich.
   
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