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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORTILLERY - Murder Death Kill
Band MORTILLERY
Albumtitel Murder Death Kill
Label/Vertrieb Napalm Records / Edel
Homepage www.mortillery.com/
Verffentlichung 29.06.2012
Laufzeit 42:52 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Aus Kanada kommt diese Band, die erst 2008 gegrndet wurde, und nun mit einer EP im Gepck und einem neuen, unterschriebenen Label-Vertrag durchstarten wollen. Das Cover ihres Debts lsst bereits auf den ersten Blick erahnen, dass sich diese Kanadier die groe Kunst des Thrash auf die Fahne geschrieben haben. Dieses schreit nmlich schon frmlich nach einer urigen Portion Metal aus den 90er Jahren. So donnern bereits nach wenigen Sekunden Intro, trashige, gelungene Gitarren-Riffs aus den Boxen, die einem von der ersten Sekunde an, herrlich zum Mitbangen einladen. Ja, so startet der Song "Murder Death Kill". Doch was ist das pltzlich? Schrilles Geschreie, das stndig zwischen hohem Gekreische und tiefem, etwas mickrigem Gegrunze wechselt, gesellt sich pltzlich zu der gelungen Instrumentalisierung. Ja, hier hat tatschlich eine Frau namens Miranda Gladeau das Gesangs-Zepter in der Hand. Und diese fhrt mit ihren Knsten leider dazu, dass ich trotz anfnglicher Begeisterung, schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen landen muss. Nein, dieser Gesangsstil ist so gar nicht nach meinem Geschmack. Diese Knste gehen mir sptestens nach Song Numero 3 schon an die nervliche Substanz. Hier wrde ich mir eine krftige, starke, durchdringende und sichere Stimmfhrung loben. Aber so erscheint mir der weibliche Gesang, der auch nach mehreren Hrversuchen nicht bei mir fruchten will, einfach eigenartig und irgendwie unpassend. Schade, denn ihre Kollegen, die munter in die Saiten hauen und das Schlagzeug immer passend bedienen, leisten hier lobenswerte Arbeit, die vllig mitreiend ist. Ich muss jedoch nach mehreren CD-Durchlufen kapitulieren. So richtig warm werden Mortillery und ich einfach nicht miteinander. Fans, die mal auf auergewhnliches stehen und dem Thrash in allen Facetten lieben, drfen hier ruhig rein hren. Ich aber werde, trotz der tollen musikalischen Ideen, und guter Durchfhrungen erst mal wieder Abstand von diesem Album nehmen. Denn manchmal kann wahre Frauenpower auch einfach zu viel des Guten sein.
   
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