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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BE'LAKOR - Of Breath And Bone
Band BE'LAKOR
Albumtitel Of Breath And Bone
Label/Vertrieb Kolony Records / Alive
Homepage belakorband.com/
Alternative URL https://www.facebook.com/belakorband
Verffentlichung 01.06.2012
Laufzeit 56:15 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Man sagt ja gemeinhin, dass eine Band mit dem dritten Album zeigt, wo es hingeht. Dass es so in etwa die Grenze ist, ob eine Band weiterhin ihre Daseinsberechtigung hat, oder einfach wieder in der Versenkung verschwinden wird.
Wenn dies das Kriterium fr die Australier von BE'LAKOR ist, dann kann man der Band eine goldene Zukunft voraussagen. Was die Truppe auf ihrer neuen Verffentlichung "Of Breath And Bone" anbietet, ist der absolute Hammer. Das letzte Mal war ich so eingenommen von einer Platte, als ich das Precambrian-Album der Berliner The Ocean gehrt habe. Und daher wei ich auch jetzt schon, dass der kommende Nachfolger von "Of Breath And Bone" niemals der Erwartungshaltung standhalten kann. Aber wir haben ja so gesehen dann auch noch ein paar Jahre, bis wir uns mit dieser Frage beschftigen mssen.
War ich schon recht begeistert von dem Vorgnger "Stone's Reach", so haben BE'LAKOR mit ihrem neuen Rundling alles getoppt. Zu Anfang war die Angst gro, dass das Album zu schnell tot gehrt wird. Man kann aber einfach nicht anders, als sich das Teil immer und immer wieder anzuhren. Zuviel gibt es bei jedem neuen Durchlauf zu entdecken. Die Melodien, die die Gitarren hier immer wieder ausbreiten, sind nicht nur auf dem kompletten Album, sondern allein in jedem einzelnen Song schon mehr als berwltigend. Es wrde allein reichen, einen Song als Blaupause fr die anderen Lieder zu besprechen, aber das wrde dem Ganzen berhaupt nicht gerecht werden. Zwar gibt es in allen Songs markante Riffs und diese Tempowechsel, aber jeder Song verbreitet dabei seine ganz eigene Stimmung. Jeder Track lsst den Zuhrer immer wieder in ganz bestimmte Emotionen versinken. Mit diesen Emotionen wird durch die vielen verschiedenen Riffs und eben durch die bestimmt angeordneten Tempowechsel auch immer wieder gespielt. Die Band beweist ein unglaubliches gutes Gespr dafr, wann das Tempo zu drosseln ist, wann wieder angezogen werden soll, wann man welche Melodie verwendet und wie man diese im richtigen Moment erweitert oder ummodelliert.
Mit "Of Breath And Bone" haben BE'LAKOR hier ein absolutes Melodic Death Metal Juwel geschaffen. In meinen Augen DIE Platte 2012 bisher. Und ich gebe auch nur deshalb 14 von 15 Punkten, da ich mir noch ein wenig Luft nach oben lassen mchte, falls es der Band gelingt, selbst das noch mal zu toppen.
   
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