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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEGIAL - Death's Striking Wings
Band DEGIAL
Albumtitel Death's Striking Wings
Label/Vertrieb Sepulchral Voice Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/pages/degial/1763864357...
Verffentlichung 29.06.2012
Laufzeit 35:42 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Und wieder eine neue dstere Band aus dem schwedischen Uppsala, die musikalisch zurck in die Zeit reisen, um den 80er Jahren, mit analogen Aufnahme-Techniken und rumpelnden Death Metal-Sounds, einen wiederholten Tribut zu zollen. Whrend man beim Lesen des Line-Ups dieser Band noch in Verzckung gert und bei Namen wie H. Death (Ex-Watain), R. Meresin (Ex-Degial of Embos), E. Forcas (Ex-Die Hard), und J. Megiddo (Ex-Shining) automatisch auf eine uerst gelungene Scheibe hofft, zeigt sich beim Hren von "Death's Striking Wings" schnell, dass auch diese Jungs den Death Metal, der in diesem Falle besonders schwarz angehaucht erscheint, nicht neu erfinden knnen. Akzentlos, rauh, dumpf und irgendwie einfallslos rauscht das Album an einem vorbei, ohne einen wesentlichen Eindruck zu hinterlassen. Acht Minuten dauernde Songs, die mal mehr oder weniger im Rhythmus variieren, beinhalten auer den krchzenden Shouts des ambitionierten Sngers, noch lautstarke Riffings, rumpelnde Schlagzeug-Passagen, und manch undurchdringbare Songstrukturen. Leider ohne dem Hrer einen wirklichen Wiedererkennungswert zu bieten. Nach einer guten halben Stunde findet diese erste groe Verffentlichung von Degial bereits sein frhes Ende. Was bleibt ist ein fader Beigeschmack und Enttuschung. Ja, hier hatte ich mir eindeutig mehr erhofft. Klar ist, dass die Jungs in solider Art an ihren Instrumenten agieren und dem Album mit ihrem Knnen eine gewisses musikalische Fundament geben. Aber das monotone Rumpeln, ohne deutliche Hhepunkte und melodise Akzente, erscheint mir einfach zu einfallslos, so dass Degial es schwer haben werden, in der Masse der Verffentlichung besonders heraus zu stechen. Fans von alten Possessed- und Nevrovore-Sachen werden vielleicht entzckt sein. Ich finde einige neuzeitlichen Ideen aus dem Jahre 2012 htten dem Album sicherlich auch gut gestanden. Vielleicht beim nchsten mal!
   
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