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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FLOATINGME - FloatingMe
Band FLOATINGME
Albumtitel FloatingMe
Label/Vertrieb Cross Section
Homepage floatingme.com/
Verffentlichung 15.04.2011
Laufzeit 56:55 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Diese Verffentlichung hat zwar schon ber ein Jahr auf dem Buckel, ist aber viel zu gut, um bergangen zu werden. Als erklrtermaen australophiler Zeitgenosse werde ich bei Bands vom Fnften Kontinent naturgem immer besonders hellhrig. Wenn dann noch Namen wie Lucius Borich (Cog) und Jon Stockman (Karnivool) auftauchen, wird es natrlich richtig interessant. Die Rhythmussektion von Floatingme wre also schonmal hchst prominent und potent besetzt. Den Kern der Truppe bilden allerdings die ehemaligen Scarymother-Mitglieder Andrew Gillespie (Vocs), Antony Brown (Git.) und Tobias Messiter (Keys).

Insbesondere Gillespie liefert auf dem Debtalbum dieser illusteren Truppe eine dermaen leidenschaftliche Weltklasseleistung ab, dass es einem einen Schauer nach dem anderen den Rcken hinunter jagt. Ich wrde seine Stimme irgendwo zwischen Jeff Martin (ex-The Tea Party) und dem jungen Eddie Vedder (Pearl Jam) einordnen. Nicht umsonst gehrten Scarymother in den frhen Neunzigern der Grunge-Bewegung an. Der Musik von Floatingme merkt man dies jedoch nur noch bedingt an. Da hre ich eher Einflsse von Tool und deren Ableger A Perfect Circle heraus. Die Australier machen es einem zuweilen alles andere als einfach (z.B. "Xtoto" & "Bezhumous") und es bedarf schon des ein oder anderen Durchlaufs bis "Floatingme" richtig zndet, danach lsst einen dieses Album jedoch nicht mehr los. Seine melancholisch-dstere Atmosphre passt ganz hervorragend zu diesem verregneten Sommer und hlt mit Sicherheit so lange vor, dass es einem auch den Rest des Jahres verssst.

Sehr schade also, dass dieses Juwel hier in Germoney nur als Import erhltlich ist. Die Qualitt ist insgesamt jedoch so hoch, dass die Mehrkosten sich in jeder Hinsicht auszahlen. Die elf Tracks, von denen ich euch als Anspieltipps den Opener "Deathless" oder das ein wenig eingngigere "Sugar" ans Herz legen mchte, kommen durch eine astreine Produktion von Forrester Savell (u.a. The Butterfly Effect, Karnivool) optimal zur Geltung. Und das edel designte Digipak ist ebenfalls sein Geld wert.
   
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