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Noko...klingt irgendwie japanisch...oder wie Nokia, also finnisch...weit gefehlt: Noko stammen aus Polen, klingen allerdings sehr amerikanisch, in etwa wie 10 Years, Breaking Benjamin oder P.O.D.. Dabei ziehen sie ihre Einflüsse, nach eigenen Angaben, aus (Nu-) Metal, Grunge und Progressive Rock, was zunächst weit hergeholt klingen mag, jedoch durchaus zutreffend ist. Bei Noko gibt es genauso viele Michals wie bei uns T(h)orstens im My Revelations-Team. Zum Glück hören die drei Michals auf Spitznamen, so dass ein Namenschaos verhindert wird. Einer davon ist besonders hervorzuheben, nämlich Sänger Jurgen, der über eine klare und kraftvolle Stimme verfügt, mit welcher er die elf Kompositionen auf diesem Debütalbum hervorragend zu interpretieren weiß. Vom flotten Opener "The Day Before" bis zum besinnlichen Rausschmeißer "Before I Sleep" findet er stets den richtigen Ton. Dass "Noko" nicht in zweistellige Notenregionen vorzustoßen vermag, ist der Tatsache geschuldet, dass sich zwischen vielen guten Tracks auch ein paar Füller, wie das etwas platte "Right On Time", eingeschlichen haben. Aber nach dem Erstling muss es ja auch noch genügend Platz nach oben geben. Noko sollte man jedenfalls nicht aus den Augen verlieren. |
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