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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PREDATORY VIOLENCE - Marked For Death
Band PREDATORY VIOLENCE
Albumtitel Marked For Death
Label/Vertrieb Killer Metal Records/H'art
Homepage www.myspace.com/predatoryviolence
Verffentlichung 29.06.2012
Laufzeit 48:38 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Gegrndet wurden PREDATORY VIOLENCE im Jahre 2005 im beschaulichen Sdbayern, wo man eher Alphornblser und Trachtengruppen vermutet. Doch musste es beinharter Thrash sein, dem sich die Jungs um Snger und Gitarrist A. Machine verschrieben haben. "Marked For Death" ist das zweite Album, nach dem Debt "Hate Nation", das bereits 2010 erschien. PREDATORY VIOLENCE machen grundstzlich keine Gefangenen und feuern knapp 50 Minuten lang konsequent einen Kraftbolzen nach dem anderen aus der Maschine, wobei die Munition teilweise etwas nass ist, denn nicht jeder Schuss zndet tatschlich oder trifft ins Ziel. Es dominiert eher bedingungslose Hrte denn melodische Untermalung, wobei sich die Band mht, einigen Nummern durch Breaks und Tempowechsel etwas Abwechslung zu verleihen, wie etwa bei dem Song "All This Hate In Me", der sich am Ende aber in sich selbst verluft. Mit Wut im Bauch platzt eine Nummer wie "Puppet On A String" aus der Box und Vertreter des bedingungslosen Stahls, der allein auf das Brechen des Genickmuskels abzielt, werden sich dauerhaft die Dosenbier gesthlten Hnde reiben. Doch stellt dieser Song eher die Ausnahme dar. Mir persnlich fehlt im Laufe der Scheibe insgesamt etwas die Abwechslung und der Sound ist nicht ganz das Gelbe vom Ei. Der Vierer beweist letztendlich, dass er das eisenharte Thrash-Handwerk bestreiten kann, die Entwicklung der Band aber lange nocht nicht ausgereift ist. Einen Pluspunkt von "Marked For Death" stellt das geile Cover dar, fr welches sich Dimitar Nikolov verantwortlich zeigt.
   
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