Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DISMEMBER - Where Ironcrosses Grow
Band DISMEMBER
Albumtitel Where Ironcrosses Grow
Label/Vertrieb Karmageddon Media
Homepage www.dismember.se
Verffentlichung 08.03.2004
Laufzeit 38:14 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Und der Strom fliet weiter... Nachdem GRAVE vor nicht allzu langer Zeit einen wahren Hammer von Comeback (wenn man nach den paar Jahren berhaupt davon sprechen kann) hingelegt haben, sind jetzt endlich auch DISMEMBER an der Reihe, immerhin sind seit der "Hate Campaign" satte vier Jahre ins Land gezogen. Und um eins vorne weg zu nehmen, "Where Ironcrosses Grow" ist ein Killer geworden!
Mit allen typischen DISMEMBER-Trademarx ausgestattet erffnet der Titeltrack den munteren Death Metal-Reigen: tief schrubbende Gitarren, Prgel-Eskapaden, einen Schwank Meldodie und natrlich 'ne ordentliche Ladung Groove, so wollen wir das haben! "Forged with Hate" kommt sehr brutal und berrascht dennoch mit schnen Melodie-Bgen und einem Wahnsinns-Lead gegen Ende. Langsam startet dann "Me-God", dessen Hhepunkt am Schluss erreicht wird, wenn unheimliche Horror-Samples einem monsterfetten Riff weichen, das einem unweigerlich das Grinsen ins Gesicht meielt. "Tragedy of the Faithful" ist ein melodischer Death Metal-Speeder mit einem klassischen Heavy Metal-Lead, das zeigt, dass DISMEMBER offener geworden sind, ohne jedoch ihren Stil und ihre Wurzeln zu verleugnen. Den wohl rockigsten und groovigsten Part von "Where Ironcrosses Grow" enthlt "Chasing the Serpent", ebenso wie die frickeligste Gitarren-Akrobatik auf der Platte. Trotzdem (oder gerade death-wegen?) ein echter Hinhrer! Supergeil auch das folgende "Where Angels fear to tread", das sehr old-schoolig daherkommt und hnlich dem unerreichbaren "Like an Everflowing Stream"-Debt eine gesprochene Passage enthlt. Mit "Children of the Cross" haben sich die Schweden dann mal wieder selbst bertroffen, der stampfende Rhythmus nach dem kurzen Intro ist wie mageschneidert fr die Bhne und knnte sich live neben "Casket Garden" zu einem hnlich abgefeierten Kracher entwicklen!
"Where Ironcrosses Grow" macht eins nur zu deutlich: DISMEMBER is back, und wie! Meiner Meinung nach ist die Scheibe nur knapp hinter dem Erstwerk anzusiedeln und somit mit das beste, was diese Todesmaschinerie bisher verbrochen hat. Zudem ist der Sound gewohnt knackig und tief, der Gesang von Matti unverkennbar wie eh und je und das Cover-Artwork ebenfalls erste Sahne. Auch wenn hier eine unverkennbare stilistische hnlichkeit zu MORBID ANGEL's "Gateways to Annihilation" besteht, was mit Blick auf den Knstler -Dan Seagrave- aber nicht weiter verwundert.
   
<< vorheriges Review
RAGNAROK - Blackdoor Miracle
nchstes Review >>
36 CRAZYFISTS - A Snow Capped Romance


 Weitere Artikel mit/ber DISMEMBER:

Zufällige Reviews