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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE FORSAKEN - Beyond Redemption
Band THE FORSAKEN
Albumtitel Beyond Redemption
Label/Vertrieb Massacre Records/ Soulfood
Homepage www.myspace.com/theforsaken666
Verffentlichung 29.06.2012
Laufzeit 40:44 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wer htte gedacht, dass sich die Schweden von THE FORSAKEN nach neun Jahren ohne frisches Material, noch einmal zurck melden. 2003 konnte die Truppe mit ihrer letzten Verffentlichung, dem Kracher "Traces Of The Past", Akzente setzen. Dem groen Durchbruch stand nichts mehr im Weg, aber danach kam die lange Funkstille. Das alles ist vergessen, denn mit dem aktuellen, vierten Werk "Beyond Redemption", macht die Band genau da weiter, wo sie aufgehrt hat. Es gibt zehnmal harten, aber stets melodischen Todesmetall auf die Ohren, wie ihn die Konkurrenz nicht besser machen kann. Beim erffnenden Titelstck, zeigen die Jungs, wo die Reise hingeht. Rasend schnell und brutal, ballert es aus den Boxen. Gut drei Minuten reichen, um die Gehrgnge frei zu blasen. Danach wird das Tempo gedrosselt und "Only Hell Remains" erklingt. Hier regiert das eingngige Gitarrenspiel von Calle Fldt und Patrik Persson. Zudem mutiert das Schlagzeug gekonnt zur Abrissbirne. Und so geht es unterhaltsam weiter, denn fast jeder Song kann durch eine gewisse Eigenstndigkeit berzeugen. Ob etwas Thrash Metal oder gar eine Portion Blastbeats, THE FORSAKEN haben eine Menge Abwechslung im Gepck. Langweilig wird es in den 40 Minuten Spielzeit jedenfalls nicht. Fr eine richtig hohe Bewertung, fehlen eigentlich nur noch zwei, drei weitere Hits mit dem Kaliber eines "As We Burn". Denn hier stimmt, vom klasse Aufbau bis zum Riff fr die Ewigkeit, so ziemlich alles. Zweiter, kleiner Kritikpunkt ist der, auf Dauer gesehen, etwas eintnige Brllgesang von Anders Sjholm. Er macht das grundstzlich ziemlich ordentlich, nur Variationen, wie in "Reap As We Have Sown", htten es ruhig ein paar mehr sein drfen. Trotzdem kann ich euch "Beyond Redemption" wrmstens empfehlen. Liebhaber des Gteborg-Sounds knnen sich auf eine Zeitreise in die spten 90er- und frhen 2000er-Jahre freuen. Alleine die moderne Produktion erinnert an 2012. Diesen Kompromiss, geht man in diesem Fall gerne mal ein.
   
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