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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ZEROGOD - Microcosmic Chaos
Band ZEROGOD
Albumtitel Microcosmic Chaos
Label/Vertrieb Source Of Deluge / Vinterson
Homepage www.zerogod.de/
Verffentlichung 18.05.2012
Laufzeit 44:09 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Aus Pirmasens in Rheinland-Pfalz ertnen harte, berzeugende Klnge. Die im Jahre 2000 gegrndete Band Zerogod, die sich anfnglich dem Covern der Urgesteine Six Feet Under widmete, hat nach zwlf jhriger Bandgeschichte genug Erfahrung sammeln knnen, um nach der Aufnahme einer Split CD mit der Gruppe Affliction und einem eigenen Debt, namens "Bringers Of Dementia", nun ein zweites Langspielwerk an die Frau und an den Mann zu bringen. Mit diesem Album bieten die Jungs urigen, gnadenlosen Old School-Death Metal, mit denen das Quintett wahrlich zu berzeugen wei. Ohne groe Knsteleien und ohne fehl platzierte Spielereien, drhnen dem Hrer gekonnte Death Metal-Klnge entgegen, die gradlinig und im Midtempo ihren Weg ins verwhnte Ohr finden. Dabei verbinden Zerogod ihr lautstarkes Gekeife mit aufflligen thrashigen Elementen, die den einzelnen Songs den passenden Groove verleihen. Nein, auf dieser Platte existiert kein unntiges Avantgard-Getue. "Microcosmic Chaos" reit sofort ins unmittelbare, musikalische Geschehen und beschert harte, treibende Songs, die den Death Metal zwar nicht revolutionieren, aber dafr herrlich an das alt gewohnte anknpfen knnen. Snger Florian bietet dabei vor allem tiefe Growls, die von gekonnter und abwechslungsreicher Gitarrenarbeit begleitet werden, so dass Songs wie "Dead Man Switch" und "Alienation" mit eigenem Charme berzeugen. Kein Wunder also, dass diese Band bereits mit Tankard, Totenmond und als Supporter von Master auf Tour waren. Death Metal-Freunde sollten sich dieses Werk also unbedingt zu Gemt fhren. Hier gibt es noch tdliche Songs, die mit rauem Klang und ohne glatt gehobelte Studiotechnik auskommen. Nichts fr Schngeister und Technik-Verehrer, aber fr alle, die auch gern mal wieder einen Gang zurck schalten wollen, um sich gensslich den urtmlichen Anfngen des Death Metal widmen zu knnen. Daumen hoch!
   
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