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22. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KAIN - Omega
Band KAIN
Albumtitel Omega
Label/Vertrieb MDD Records / Alive
Homepage www.kain-band.de/
Verffentlichung 25.05.2012
Laufzeit 51:48 Minuten
Autor Steffi Mller
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Manche Bands machen es einem auch auch wirklich nicht einfach. Fr so ein Beispiel stehen auch die Wrzburger von der Band Kain, die sich mit ihrem deutschen Blackend-Death wahrlich groe Ziele gesetzt haben und nach ihrer ersten EP nun den Versuch gestartet haben, sich ihren Genre-Kollegen Eisregen und Co. mit einem eigenen Album zu nhern. Ist es nun ein Versuch geblieben, oder schaffen es diese Jungs tatschlich einen eigenen brutalen Eindruck zu hinterlassen? Sicher ist, dass Kain mit ihrem nun entstanden Output sicherlich polarisieren werden. Denn die Jungs beweisen mit "Omega", dass sie sicher keine Neulinge mehr sind, was Instrumentalisierung und Songwriting angeht. Harte, schnelle Riffs bringen die Boxen zum donnern und mitreiende Drums lassen den Nacken von Beginn an gensslich mit bangen, so dass die Abwechslung in den Songs weitaus berzeugt. Doch trotz gelungener und mitreiender Akkorde, lsst sich der offensichtliche Schwachpunkt dieser Platte leider nicht verheimlichen. Denn das eindringliche, deutschsprachige Gekeife hat so leider gar nichts von dem, was man sich von den Vorbildern dieser Band insgeheim erhofft hatte. Unverstndlich und kompromisslos bahnt sich der Snger seinen Weg durch die einzelnen Songs, ohne dabei eine richtige Atmosphre aufkommen zu lassen, die vollstndig mitreien knnte. Schade, denn in den Liedern "Blutgericht" und "Nephilim" stecken Potential, Ideenreichtum, melodise Synthesizer und interessante Lyrics, die sich gekonnt mit schwarzem Gitarren-Knnen verbindet. Eine Tatsache, die man so gut zum Erfolg nutzen knnte. Dass Kain bereits als Vorband von Eisregen und Dornenreich agieren durften, berrascht dabei also eigentlich nicht, da die Anstze wirklich gelungen sind, aber fr den groen Durchbruch fehlt hier die Eingngigkeit und eine wirklich ergreifendes Flair. Hier msste man also noch einiges an Energie investieren, um aus dem groen Schatten der Vorbilder treten zu knnen. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden!
   
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