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Lasst euch von dem Albumtitel nicht täuschen. Bei "Nine" handelt es sich nicht um das neunte, sondern um das dritte Album von Circus Maximus. Schade eigentlich, denn von mir aus könnten sie Norweger ruhig schon dreimal soviele Alben produziert haben, wenn sie alle so gut sind wie dieses hier. Geschickt wandeln sie auf dem schmalen Grat zwischen Anspruch und Eingängigkeit und können dadurch in unterschiedlichsten Käuferschichten fischen. Nach einem kurzen Intro zieht das zehneinhalbminütige "Architect Of Fortune" alle Register, begeistert durch seinen durchdachten Aufbau, überfordert den Hörer jedoch zu keinem Zeitpunkt und kommt fast schon eingängig daher. Das folgende "Namaste" ist wesentlich heavier und fesselt einen durch seinen orientalischen Touch. Der Sänger hat ein gewisses AOR-Appeal, was neben den üblichen Verdächtigen aus dem Proglager auch einige "normale" Rockfans auf den Plan rufen dürfte. Mir mundet diese gelungene Mixtur jedenfalls und ich werde sicherheitshalber die ersten beiden Alben auch mal anchecken. |
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