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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HEADSPACE - I Am Anonymous
Band HEADSPACE
Albumtitel I Am Anonymous
Label/Vertrieb InsideOut / EMI
Homepage www.headspaceonline.com/
Verffentlichung 18.05.2012
Laufzeit 73:37 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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In meiner Affector-Rezension schloss ich mit der rhetorischen Frage: "Progger Herz was willst du mehr?" Nun, die Antwort kommt schneller als gedacht und lautet: "Headspace"! Wie bei Affector hat sich hier eine illustre Runde versammelt, allen voran Adam Wakeman (Ozzy) und Damian Wilson (Threshold). Adam wurde als Sohn von Rick Wakeman (Yes) das Keyboard quasi in die Wiege gelegt und Mr Wilson ist einer meiner absoluten Lieblingssnger. Er hat eine solch warme und gleichzeitig kraftvolle Stimme, die man schon bei den ersten Klngen erkennt. Auf "I Am Anonymous" zeigt Damian sich zudem fr die Texte verantwortlich, die er dann auch dementsprechend voller Leidenschaft und Inbrunst intoniert. Bei Threshold hatte ich zuletzt den Eindruck, dass seinen Vocals nicht gengend Raum zur Entfaltung gegeben wurde. Wenn er auf diesem Album den Refrain von "Fall Of America" intoniert, luft es einem hei und kalt den Rcken hinunter. Ein weiteres Juwel ist der Fnfzehnminter "Daddy Fucking Loves You", wie es Headspace berhaupt schwer zu fallen scheint sich kurz zu halten, denn auer dem knapp viermintigen "Soldier" sind alle Tracks ber acht Minuten lang. Dementsprechend toben sich auch Gitarrist Pete Rinaldi und die bewhrte Rhythmussection, bestehend aus Richard Brook (Drums) und Lee Pomeroy (Bass) so richtig aus, verzichten jedoch genau wie Starkeyboarder Wakeman auf Effekthascherei und Selbstdarstellung. Vielmehr stellt jeder einzelne dieser Klassemusiker sein Knnen komplett in den Dienst des jeweiligen Songs bzw. des kompletten Albums. Das Resultat ist eine zeitlose Progperle, die selbst Daddy Wakeman Respekt abringen sollte.
   
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