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27. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

OGEN - Black Metal Unbound
Band OGEN
Albumtitel Black Metal Unbound
Label/Vertrieb Kolony Records / Nonstop Music
Homepage www.facebook.com/ogenblackmetal
Alternative URL www.myspace.com/ogenblackmetal
Verffentlichung 10.06.2011
Laufzeit 24:55 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Dass Black Metal Alben von Soloknstlern erschaffen werden, ist ja berhaupt nichts Neues mehr. Dass es aber auch ohne den Avantgarde Anspruch geht, beweist der italienische Musiker Hartagga hier mit seiner Debt EP "Black Metal Unbound" seines Soloprojekts "Ogen". Fr die Traditionalisten unter den Black Metal Fans drfte dieses Album schwerer zu verdauen sein, da die Produktion richtig gut ist. Die Gitarren, der Schlagzeug Sound und auch der Gesang sind fett abgemischt. Zudem ist die Scheibe sehr melodisch und weist eine groe Bandbreite an verschiedenen Stilmitteln auf. Es wird nicht einfach nur herzzerreiend durch die Platte gekreischt, nein, Hartagga wei auch seine Gesangsstimme sehr gut einzusetzen. Zudem kommt man hier fast gnzlich ohne diverse Synthesizer Effekte aus um Atmosphre zu erzeugen. Im Intro des erstens Tracks wird zwar ein Rauschen, was wohl zunehmenden pfeifenden Wind darstellen soll, benutzt, um in die Platte zu starten, aber das war es dann auch schon mit plakativen Effekten. Danach wird ziemlich groe musikalische Kunst prsentiert. Mit zunehmender Spieldauer bekommt das Ganze immer mehr Tiefe und sptestens ab dem zweiten Track, "Black Tusk Retaliation" merkt man, das man es hier mit einem wirklich guten Musiker zu tun hat. Die Gesangsstimme sowie das Riffing und die Geschwindigkeit des Schlagzeugs passen einfach wie die Faust aufs Auge. Bei "Crest Of The Forgotten" wird man zeitweise an ein altes Opeth Riff erinnert, was aber auch keinesfalls als Rip-off zu verstehen ist, sondern eher an die technische Fertigkeit Hartaggas appelliert. Das ausklingende Gitarrenspiel am Ende der Platte bietet einen wrdigen Abschluss und rundet den tollen Gesamteindruck ab. Mit dem pfeifenden Wind auch am Ende schliet sich sogar der plakative Kreis. Als kleines Bonbon konnte man als Gastmusiker den Snger der australischen Melodic Death Metal Band Be'lakor gewinnen. Bleibt am Ende nur zu bedauern, das "Black Metal Unbound" nur eine EP ist und der Spa nach 5 Songs schon wieder ein Ende hat.
   
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