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Nach einer EP und einem Album beim veröffentlichungswütigen Label Rising Records versuchen es die fünf Jungs von Cocoon anscheinend wieder selber. Die CD "The Itch EP" soll wohl ein neues Lebenszeichen sein und auch dafür genutzt werden neue Verbindungen in Sachen Label, Booking und Endorsement zu finden. Cover und Sound sind schon mal eine gute Visitenkarte,womit man internationales Niveau besitzt. Es scheint das man hier nicht gespart hat, aufgenommen in Köln und Mastering in Nashville. Das mir unbekannte Reamping Verfahren wurde in New York bei der Scheibe angewendet. Hierbei wird die klar aufgenommene Audio Spur in den Amp zurückgeführt, um das Signal noch einmal mit anderen Einstellungen aufnehmen zu können, und somit Soundkorrekturen vornehmen zu können (oder so ähnlich). Musikalisch ist die Posse weniger flippig als ich erwartet habe, zwar typische "Löcherohr Mucke" aber zum Glück ohne Emo und Screamoeinflüssige. Sänger Jan Vergin rabaukt mit derber Stimme und ab und an mit Gekreische seine Texte ins Mikro, dazu gibt es tief klingende Stakkatoriffs, die oft zitierten Beatdowns und passende Gangshouts - Metalcore in Reinkultur. Alles ist gut gemacht, aber für mehr als einen Achtungserfolg müssen die Buben unverwechselbarer klingen, was bei der Art von Musik meiner Meinung nach sehr schwer ist. National gesehen sind Cocoon sicherlich eine der besseren Acts! |
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