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Die Ohren auf und nach Fulda richten! Denn hier kommen sie her: Mercury Falling! Wer wie ich, von diesen Jungs vorher noch nichts gehört haben sollte, dem würde ich empfehlen, spätestens jetzt die Lauscher zu öffnen, um sich das neuestes Werk dieser Band "Into The Void" zu Gemüte zu führen. Denn diese Hessen bieten mitreißenden, progressiven Melodic- und Power Metal, der von der ersten Minute, ja sogar vom ersten Ton an, mehr als überzeugen kann. Dabei blicken Mercury Falling bereits auf ein 15-jähriges Band-Bestehen zurück, was man dieser Platte deutlich anhören kann. Denn hier treffen Erfahrung, musikalisches Können und eine gekonnte Produktion zusammen. Geboten wird weit aus mehr, als nur langweiliges Geschunkel und Durchschnittsgeplänkel. Mitreißende Grooves, rockende Gitarren, fein ausbalancierte Melodieverläufe, die mit Ohrwurmcharakter auf einen hinein preschen und dabei Energie versprühen, auch wenn das Tempo zwischenzeitlich mal variiert und gedrosselt wird. Die tollen Arrangements, das Zusammenspiel der Instrumente und vor allem der Gesang von Michael Pabst sind dabei besonders hervorzuheben. Denn sowohl im Gesang, als auch in den Gitarren-Akorden, steckt eine Power, die schnell mitreißt, jedem Stück den eigenen Anstrich verleiht und in den eingängigen, mitsingbaren Refrains zum Höhepunkt kommt. Der Titel-Song "Into The Void", der mit treibenden Riffs, rockendem Beat und hohem Tempo daher kommt, und das melodische, verspielte, ruhigere "Queen Of Pain" sind nur kleine Beispiele, für ein ausgetüfteltes Songmaterial, das Lust auf sich wiederholende Hördurchläufe macht. Bei der Produktion standen übrigens Jens Ludwig von Edguy, Oliver Palotai von Kamelot und Piet Sielck von Savage Circus als Gastmusiker helfend zur Seite. Ein Album, das mich von meinen, eigentlich düsteren Metal-Vorlieben, ohne Probleme wieder von den Vorzügen des Melodic-Metal überzeugen kann, ohne dabei zu kitschig oder zu süß sein zu wollen. Nein, hier steckt die richtige Portion von allem drin. Und so werden Mercury Falling nicht nur mich als neuen Fan begrüßen dürfen, sondern auch andere Hörer vollends begeistern können. |
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